From Venture to Growth: How Energy & ClimateTech Will Scale by 2026

Shownotes

Mehr Informationen zu den Innovationsaktiviäten von VERBUND gibt es unter https://www.verbundx.com/en ! Mehr Informationen zu Speedinvest gibt es unter https://www.speedinvest.com/ und mehr Informationen zu Direttissima Growth Partners findet man unter https://www.direttissima.partners/ !

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00:00:03: Empowering Tomorrow.

00:00:05: Der Podcast von VERBUND X. Auf

00:00:12: der Modellseite schauen

00:00:14: Investoren heute weniger auf reine Technology-Hypes, sondern

00:00:19: auf wirklich skalierbare Geschäftsmodelle mit echten Umsätzen.

00:00:23: Und das wird auch hier sein, weil wenn wir künstliche Intelligenz

00:00:27: weiterentwickeln wollen, dann ist es im Endeffekt ein Energiethema.

00:00:30: Kapital alleine reicht nicht.

00:00:32: Entscheidend sind wirklich Partnerschaften und die Umsetzung.

00:00:36: Herzlich willkommen bei Empowering Tomorrow, dem Podcast von VERBUND

00:00:41: X. Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen beleuchten wir die

00:00:45: Energiezukunft Europas. Wir sprechen über Innovationen, Technologien und

00:00:50: Initiativen, die unsere Energiewelt von morgen schon heute gestalten.

00:00:55: Wie schaffen wir eine klimaneutrale Energiezukunft?

00:00:58: Wie können wir die Innovationslücke in Europa schließen?

00:01:01: Das sind die Themen, mit denen wir uns in diesem Podcast beschäftigen.

00:01:05: Mein Name ist Franz Zöchbauer.

00:01:07: Ich bin Geschäftsführer vom Verbund X, der Innovations- und

00:01:10: Venture-Einheit von VERBUND, dem

00:01:12: führenden Energieunternehmen Österreichs. Los geht's!

00:01:18: Herzlich willkommen zu Empowering Tomorrow,

00:01:20: dem Podcast von VERBUND X. Mein Name ist Franz Zöchbauer, ich bin

00:01:25: Managing Director von VERBUND X und gemeinsam werfen wir heute einen

00:01:28: Blick auf die Herausforderungen und Chancen, die uns im Jahr 2026 im

00:01:32: Energie- und Klimadeckbereich erwarten.

00:01:35: Unser Thema lautet What's ahead in 2026. Also, welche Technologien

00:01:41: Geschäftsmöglichkeiten und auch Investitionslogiken werden heuer

00:01:45: den Unterschied machen und was braucht es, damit wir aus guten Ideen

00:01:50: auch skalierende Lösungen finden?

00:01:53: Ich freue mich heute auf zwei ganz besondere Gäste, die ich sehr schätze

00:01:59: und die das europäische Innovations- und Investmentökosystem seit

00:02:02: vielen Jahren aktiv mitgestalten.

00:02:05: Herzlich willkommen, Marie-Helene Ametsreiter.

00:02:09: Marie-Helene ist General Partner bei Speedinvest, einem der führenden

00:02:13: europäischen Venture Capital Fonds.

00:02:15: Sie bringt auch eine seltene Kombination mit aus operativer Fügungserfahrung.

00:02:19: Unter anderem war sie CEO eines Mobilfunkanbieters und langjähriges

00:02:23: Venture Investment Know-how.

00:02:26: Und für ihren Impact wurde sie auch mehrfach ausgezeichnet zuletzt auch als

00:02:30: eine der Top-Investoren in Deutschland.

00:02:34: Herzlich willkommen zum zweiten an Alois Flatz.

00:02:37: Alois ist Partner bei Direttissima Growth Partners und begleitet Unternehmen

00:02:41: in der entscheidenden Phase des Wachstums zu einer echten Skalierung.

00:02:46: Alois, du warst auch Co-Founder beim Dow Jones Sustainability

00:02:49: Index in den 1990er Jahren.

00:02:52: Du hast mit Al Gore's VC Firma Generation gearbeitet und heute bist du zusätzlich

00:02:57: zu deiner Investmentrolle auch Mitglied im Aufsichtsratssitz der Ersten Bank.

00:03:01: Also wirklich zwei beeindruckende Persönlichkeiten.

00:03:03: Schön, dass ihr hier seid und ich freue mich sehr auf unser gemeinsames Gespräch.

00:03:07: Bevor wir über Trends, Technologien und 2026 sprechen, lasst uns aber

00:03:12: auch kurz darüber reden, wie ihr euren Weg ins Investieren gefunden habt

00:03:15: und was euch auch heute antreibt.

00:03:17: Marie-Helene, wie bist du ins Venture-Business eingestiegen und

00:03:21: was fasziniert dich bis heute dazu?

00:03:25: Ja, zuerst mal vielen Dank für die Einladung. Ich freue

00:03:28: mich sehr, hier zu sein.

00:03:29: Wie bin ich zur Venture gekommen?

00:03:32: Das war ehrlicherweise ganz zufällig. Nach vielen Jahren im Corporate-Umfeld

00:03:37: hat mich der Gründer von Speedinvest gefragt, der Oliver Holle, ob ich

00:03:42: ihm vielleicht beim Aufbau des Fonds helfen könnte und mitmachen könnte.

00:03:47: Ich kann mich noch gut erinnern an einen Kaffee mit ihm, ich habe nicht

00:03:51: mal damals genau gewusst, was Venture Capital eigentlich ist, das ist schon

00:03:55: 13 Jahre her, aber als er mir das ein bisschen erklärt hat, hat mich sofort

00:04:00: begeistert die Idee mit jungen Gründern und Gründer:innen an innovativen Ideen zu arbeiten.

00:04:08: Und ich glaube, das ist das, was mich bis heute wirklich begeistert und

00:04:13: jeden Tag aufs Neue motiviert, mit extrem smarten Menschen Innovation

00:04:21: und Wachstum zu tun zu haben.

00:04:24: Das ist einfach ein Privileg wenn man so etwas in seinem Job machen kann.

00:04:28: Und fasziniert seit 13 Jahren.

00:04:29: Ja,

00:04:30: ungebrochen.

00:04:32: Alois,

00:04:32: Wie war es bei dir?

00:04:34: Ja bei mir war es so, wir haben zuerst eigentlich unser

00:04:37: eigenes Startup mit aufgebaut.

00:04:39: Das war Pionier im Bereich nachhaltiges Investments 96 bis 2004 in Zürich.

00:04:48: Ich habe dabei dort eigentlich die Produktentwicklung geleitet und ein

00:04:52: Thema, das wir entwickelt haben, war ein Venture Capital Fonds, aus dem dann

00:04:57: Jahre später ein Spin-off entstanden hat.

00:05:00: Das ist heute Emerald Ventures.

00:05:03: Ich war aber dort nicht persönlich involviert, sondern nur dabei bei der

00:05:08: ... Beim Aufbau dieses Fonds, das war im Jahre 1999 und 2000 und als ich dann bei

00:05:17: SAM ausgestiegen bin, hat mich einfach das Thema Venture interessiert weil ich

00:05:24: einfach selbst gemerkt habe, wir haben ein Startup aufgebaut über acht Jahre lang

00:05:28: Und das Gelernte wollte ich weitergeben und das dann im Impact-Bereich machen.

00:05:34: Und so kam ich dann zuerst zu einem Fonds, der 2005 in Indien investiert hat, einer

00:05:42: der allerersten Venture-Fonds in Indien.

00:05:43: Das war mir dann aber dauernd, nach Indien hin und her zu fliegen.

00:05:46: Das war in Zürich aber trotzdem, man musste immer wieder nach Indien weil

00:05:50: es zu weit und vier Kinder zu Hause.

00:05:52: Damals waren es erst zwei.

00:05:54: Und dann bin ich nach London zu Zouk Capital und war dort zehn Jahre

00:05:59: Partner und bin so ins Venture Capital eingestiegen oder reingekommen.

00:06:05: Das war eigentlich auf Basis dessen, dass wir selbst ein Startup aufgebaut haben.

00:06:12: Also von der Startup-Gründung zumindest zum Investieren gekommen.

00:06:17: Wenn wir uns jetzt einmal anschauen, Speedinvest und Direttissima, was

00:06:22: unterscheidet eurer beiden Venturefirmen?

00:06:24: Wofür steht Direttissima Partner in Bezug auf Investmentfokus Phase

00:06:30: oder auch Mehrwert für die Startups?

00:06:33: Können Sie da kurz unseren Zuhörern einen Einblick geben?

00:06:37: Ja ich fange vielleicht an, weil Speedinvest früher

00:06:40: sozusagen in der Kette ist.

00:06:43: Ja, wir sind mittlerweile einer der größten europäischen Seed-Investoren.

00:06:49: Wir haben über 400 Start-Up-Beteiligungen in ganz Europa.

00:06:55: Und ich denke, unser Hauptanspruch ist, den Gründern und Gründerinnen

00:07:02: nicht nur Kapital zu geben, sondern wirklich aktiv auch zu unterstützen.

00:07:07: Und das ist auch der Grund, warum ich bei Speedinvest bin

00:07:10: und bei keinem anderen Fonds.

00:07:13: Ich finde es gar nicht so faszinierend am Anfang das Scouting und sozusagen das

00:07:19: Erstinvestment sondern vielmehr danach die Entwicklung des Portfolios und um

00:07:25: das bestmöglich zu machen, das haben wir über viele Jahre jetzt entwickelt,

00:07:29: haben wir 70 Expertinnen, in ganz spezialisierten Teams, die auch wirklich

00:07:37: Know-how in der Tiefe mitbringen und darüber hinaus auch ein sogenanntes

00:07:45: Corporate Program aufgebaut, mit dem wir unsere Startups zu Corporates

00:07:52: regelmäßig verbinden und connecten können.

00:07:56: Und das ist ganz, ganz wesentlich für den Erfolg und für das rasche

00:08:01: Wachstum gerade in der Anfangsphase.

00:08:04: Wir investieren ganz frühphasig Pre-Seed und sehr breit.

00:08:12: Wir haben sechs verschiedene Vertikale von Fintech über Industrial Tech bis zu

00:08:16: AI und Deep Tech. Mittlerweile haben wir aber auch einen Growth-Fonds, das

00:08:22: heißt, wir entwickeln uns auch weiter.

00:08:24: Wir sind dem, entkommen dem Wachstum sozusagen nicht.

00:08:28: Und ja, wir raisen jetzt gerade unsere zwei neuen Fonds, sowohl

00:08:35: einen Seed als auch einen Growth-Fonds.

00:08:37: Und der Growth-Fonds ist für Series B-Plus-Investments

00:08:43: Ja.

00:08:44: Danke, Marie-Helene.

00:08:45: Alois,

00:08:46: ihr habt das Growth sogar im Namen

00:08:47: stehen.

00:08:48: Wir haben uns das gleich dann in den Namen gegeben.

00:08:51: Das ist so... Wir investieren also in Wachstumsfirmen. Das definieren wir

00:08:57: so, Firmen, die mindestens 5 Millionen Umsatz generieren, meistens so zwischen

00:09:01: 5 und 40 Millionen Umsatz generieren.

00:09:06: Die Firmen müssen noch nicht EBITDA-positiv sein, aber einen klaren Weg

00:09:09: haben, wie sie Profitabilität erreichen.

00:09:11: Die Firmen sollten also schon einen klaren Product-Market-Fit haben,

00:09:18: deswegen auch 5 Millionen Umsatz.

00:09:21: Und wir wollen ein Begleiter werden in der Skalierungsphase, deswegen investieren wir

00:09:28: auch in Scale-Ups und nicht in Start-Ups.

00:09:32: Wir fokussieren uns geografisch auf Europa mit einem Schwerpunkt auf

00:09:35: DACH und investieren recht breit aber für uns ist es wichtig, dass die

00:09:41: Scale-Ups von zwei Trends profitieren.

00:09:45: Das eine ist Digitalisierung und der andere Trend ist auch ein

00:09:49: nachhaltiger Input, den sie bringen.

00:09:55: Ja, ich glaube durch Mehrwert, wir haben diesen Fonds lanciert also ich selbst

00:10:02: wurde angesprochen von einem Co-Investor, ich habe, nachdem ich da zehn Jahre

00:10:07: nach London gependelt bin, wöchentlich und dann noch einmal monatlich drei

00:10:12: Jahre lang für Generation, begonnen Business-Engel-Investments zu machen,

00:10:17: privat und dann ein Co-Investor hat mich darauf angesprochen und gesagt,

00:10:20: ich mache doch nochmal so einen Fonds.

00:10:22: Und was wir dann gemacht haben ist, wir haben im Fonds ausschließlich Unternehmer

00:10:28: und die bringen auch ihr Ökosystem mit.

00:10:31: Und das, was wir unseren Portfoliofirmen mitbringen, ist ein Ökosystem von

00:10:36: Unternehmen und wir versuchen hier einen guten Konnex zu bilden zu

00:10:44: sagen, unseren Portfoliofirmen dieses Ökosystem anzubieten, das sind führende

00:10:49: Unternehmer aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland vornehmlich.

00:10:56: Seid ihr hauptsächlich auf DACH spezialisiert oder

00:10:59: auch vom Investmentfokus?

00:11:02: Also wir können ganz Europa machen, aber ich würde sagen zwei Drittel vielleicht

00:11:07: eher drei Viertel wird DACH sein.

00:11:09: Aktuell haben wir vier Portfoliofirmen wir sind noch ganz jung, haben

00:11:13: vier Portfoliofirmen davon sind... Drei Viertel also drei aus der

00:11:20: DACH-Region und eines ist in UK.

00:11:23: Alois, wann habt ihr begonnen, mit dem neuen Fonds zu investieren?

00:11:26: Vor zwei Jahren.

00:11:29: Ich finde es sehr spannend, was du gesagt hast in einen Fonds haben nur

00:11:32: Unternehmer investiert, damit die dann auch die Unternehmer begleiten.

00:11:37: Wie aktiv kann man sich das vorstellen?

00:11:39: Wie sind da die LPs bei euch aktiv engagiert in eurem Portfolio?

00:11:44: Also wir machen immer wieder Events, in denen wir, wenn wir eine neue Firma

00:11:48: machen, in eine neue Firma investieren, dass wir die Firma dann ganz spezifisch

00:11:53: mit unseren Unternehmerinvestoren zusammenbringen und wo wir in ganz

00:12:02: kleinen Gruppen, es sind dann so 10, 15 Unternehmer und die Firmen können

00:12:07: sich präsentieren und wir haben eine Logistik eine ganz große Logistikfirma

00:12:11: dabei und dann kann man selbst in eine

00:12:16: in Unchained Robotics investiert, die palettieren und depalettieren.

00:12:24: Das ist deren Roboter, ganz speziell für diese Tätigkeit.

00:12:29: Und das können dann mehrere von den Firmen der Unternehmer nutzen.

00:12:36: Und so bringen wir dann die Firmen ganz konkret zusammen

00:12:40: Okay, vielen Dank.

00:12:41: Jetzt kennen wir sozusagen eure Perspektiven Marie-Helene so frühphasig

00:12:45: von Speedinvest, aber auch jetzt Richtung Wachstum stärker

00:12:48: und sehr global aufgestellt.

00:12:50: Alois, bei dir stärker in der Skalierung, Fokus DACH und Europa.

00:12:56: Wenn wir jetzt von diesen Perspektiven auf die Themenlandschaft blicken, auf

00:12:59: 2026, was sind die Themen aus eurer Sicht, die 2026 prägend sein werden

00:13:06: für das Venture-Business, insbesondere im Energie- und Klimabereich?

00:13:10: Gibt es da Themen, wo ihr sagt, das sind die Themen 2026, die

00:13:14: euch auch beschäftigen werden in euren Venture-Companies?

00:13:19: Also ich glaube, wir müssen unterscheiden.

00:13:22: Das eine sind Geschäftsmodelle und das ist ganz interessant, weil es

00:13:25: recht generalistisch anzuwenden ist auf verschiedene Industriebereiche.

00:13:30: Und da hat sich, glaube ich schon etwas verändert.

00:13:33: Und das andere sind sozusagen echte Themenfelder.

00:13:39: Auf der Modellseite, glaube ich, schauen Investoren heute weniger auf reine Technology-Hypes,

00:13:44: sondern auf wirklich skalierbare Geschäftsmodelle mit echten Umsätzen.

00:13:51: Also weg von isolierten SaaS-Tools oder Lösungen hin zu...

00:14:02: Diensten, die den Zugang zu Infrastruktur Cashflows bieten.

00:14:07: Also Systeme die Assets kontrollieren oder die auch monetarisieren können.

00:14:12: Also wenn das jetzt so kryptisch klingt, früher haben wir wahrscheinlich

00:14:15: in ein Battery-Management-Software investiert als Standalone, wo noch

00:14:20: nicht klar war, wo das anzuwenden ist.

00:14:24: Jetzt würden wir lieber in eine Battery-Management-Software

00:14:28: investieren, die integriert ist in ein Speicherprojekt oder mehrere

00:14:33: Speicherprojekte, wo einfach die Monetarisierung und die Revenue-Streams

00:14:38: schon sehr viel klarer sind.

00:14:40: Oder ein anderes Beispiel wäre,

00:14:45: Solarplanungstools, früher Standalone, jetzt schaut man sich das sehr

00:14:50: viel lieber an mit Projektentwicklung und langfristigen PPAs, damit einfach

00:14:55: man schon weiß, wo zukünftig auch Umsatzerlöse wirklich herkommen.

00:15:02: Und das ist, glaube ich, so auf der Modellebene ein Umdenken das stattgefunden

00:15:07: hat in sehr viel integrierterer, verbundenere Lösungen hineinzuschauen.

00:15:17: Warum auch?

00:15:19: Ich glaube, es gab viele Enttäuschungen dass diese Standalone SaaS-Systeme

00:15:24: oder Software-only-Systeme einen sehr schweren Pass zur Monetarisierung und

00:15:30: Go-to-Market hatten und einfach jetzt viel mehr auf Profitabilität und auf sozusagen

00:15:39: Real-Life-Revenues geschaut werden.

00:15:42: Ja, und ich meine von den Themenfeldern, ich glaube, da gibt es eine ganze

00:15:46: Menge, über die wir sprechen können, aber ich denke nach wie vor alles

00:15:53: rund um Electrification als wirkliche Schlüsseltechnologie und zwar bis jetzt

00:16:01: haben wir immer geschaut eher in Richtung Battery und EV, das

00:16:05: waren so die zentralen Schwerpunktthemen.

00:16:09: Jetzt schaut man sehr viel breiter in Leistungselektronik, Wechselrichter,

00:16:15: Thermomanagement und das nicht nur für E-Autos, sondern im ganzen Themenfeld

00:16:20: Robotik, Industrie Verteidigung, Defense natürlich ein riesiges

00:16:25: Thema, das da zu beleuchten ist.

00:16:31: Ich glaube, das andere große Thema und das spielt das wenn das in die

00:16:35: Modellebene rein ist, wir schauen uns sehr gerne Sachen an, wo Hardware

00:16:39: Software und KI zusammenspielen.

00:16:42: Also die physischen Teile machen die Arbeit, aber der eigentliche Wert

00:16:46: entsteht dann durch die Software und die KI optimiert die Leistung sozusagen.

00:16:53: Also ein Beispiel:

00:16:56: Im Robotics-Bereich AMP-Robotics, kennen viele, die im Recycling-Bereich sehr

00:17:02: aktiv sind, die einfach elektrifizierte Roboter haben, die mit Computer

00:17:10: Vision gesteuert werden und die KI sozusagen mit Intelligenz eine ständige

00:17:19: Rekalibrierung des Roboters ermöglicht, damit man noch präziser arbeiten kann.

00:17:24: Also das sind so voll integrierte Lösungen, wo einfach Hardware,

00:17:28: Software, KI einander ergänzen und optimieren und integriert sind.

00:17:34: Und das finden wir gerade enorm spannend.

00:17:40: Weitere Themenfelder ist alles getriggert durch das Thema Rechenzentren,

00:17:46: also man kommt ja gar nicht mehr durch die Medien tagtäglich, wo

00:17:50: nicht eine neue Gigafactory entstehen wird mit Hunderttausenden von Chips.

00:17:54: Und ich meine die Netzkapazität, die da zum Engpass wird, ist natürlich

00:18:02: ein Riesenthema und das triggert viele technologische Lösungsansätze,

00:18:09: Langzeitspeicher, Netzautomatisierungen, alles was zum Thema Flexibilisierung

00:18:15: des Grids irgendwie hineinspielt.

00:18:18: Also ich glaube, das sind so mal große Themen, die wir uns gerne anschauen.

00:18:27: Und ich glaube, last but not least, weil wir gerade auch vorher

00:18:31: von Recycling geredet haben, das ganze Thema Lieferkettenresilienz

00:18:35: und Reindustrialisierung.

00:18:38: Also das ist ja ganz spannend.

00:18:40: Bis jetzt hat ja viele Unternehmen, ich bin selber auch im Aufsichtsrat

00:18:44: von einem Industrieunternehmen, wir haben viele technologische Innovationen

00:18:48: getriggert aus der CO2-

00:18:53: Reduktionsperspektive heraus.

00:18:55: Jetzt passiert da sehr viel mehr aus Effizienzgründen, aus Spargründen oder

00:19:02: aber aus Resilienzgründen, dass man einfach die Lieferkette kontrollieren

00:19:05: kann, dass man die Ressourcen sozusagen abgesichert hat im eigenen Umfeld.

00:19:13: Also das ist auch noch ein Riesenthema, das wir uns ansprechen.

00:19:17: Okay, vielen, vielen Dank.

00:19:18: Sehr spannend.

00:19:19: Insbesondere auch am Schluss hast du gesagt, dass Innovationen weniger

00:19:22: getriggert durch CO2, Klimaschutz sondern mehr durch Resilienz, Effizienz.

00:19:27: Alois,

00:19:28: wie ist dein Blick auf die Themenlandschaft 2026?

00:19:33: Ja, ich sehe eigentlich zwei ganz große Trends.

00:19:37: Und wenn wir 2026, ich möchte sogar noch zwei, drei Jahre weiterspannen,

00:19:42: weil wenn wir Investments machen, da müssen wir länger denken als auf

00:19:46: ein Jahr, da müssen wir, ich sage, auf mindestens fünf Jahre denken.

00:19:50: Und in den kommenden Jahren sehe ich in diesem Bereich, ich sage

00:19:55: Energie, Klima zwei ganz große Themen.

00:19:58: Das eine ist Daten und ganz verknüpft damit Daten und Energie.

00:20:05: Und die sind extrem stark verknüpft.

00:20:08: Das Thema ist schon, die Maria-Helene hats angesprochen, durch das ganze

00:20:15: Datenmanagement der Zukunft, KI, werden wir viel mehr Energie benötigen.

00:20:22: Und ich denke jetzt, wenn nur für dieses Jahr, ich habe mal ein bisschen

00:20:27: herumgesucht, wenn Nvidia die Chips die sie dieses Jahr produzieren werden und

00:20:34: eigentlich auch schon verkauft haben, wenn diese Chips in Rechenzentren in

00:20:40: Betrieb gehen, dann werden dafür fünf bis sieben neue AKWs benötigt, das sind

00:20:46: etwa 10 Gigawatt, die da verwendet werden.

00:20:49: Und das werden im Jahr 2027 noch einmal 15 Prozent mehr werden.

00:20:54: Das heißt, der Energiebedarf wird ganz extrem steigen und das in nächster

00:21:02: Folge wird heißen,dass sich die gesamte Energieinfrastruktur einfach auf das 21.

00:21:12: Jahrhundert anpassen muss, anpassen muss an das neue Datenmanagement.

00:21:19: Wir hatten vor 30 Jahren, als wir so begonnen haben zu investieren

00:21:24: hatten wir in Deutschland zum Beispiel 1000 Kraftwerke.

00:21:28: Wir haben heute 4,5 Millionen Haushalte die Strom über Solaranlagen

00:21:34: in Deutschland produzieren.

00:21:36: Auf dem Dach produzieren und oft noch gespeichert wird in Batteriespeichern.

00:21:41: Und jetzt kommt noch der Energiebedarf hinzu durch das Datenmanagement, also

00:21:48: durch Rechenleistungen und so weiter.

00:21:51: Und da braucht es zwei Themen.

00:21:52: Das erste ist, wir brauchen mehr Energie.

00:21:54: Die Frage ist woher kommt das?

00:21:56: Ist es erneuerbar?

00:21:58: Was sind die Ressourcen?

00:21:59: Und das Zweite ist, wie wird es verteilt und wie können wir

00:22:03: auch Daten effizienter managen?

00:22:05: Also die Chips müssen effizienter werden, es müssen die Datenbanken

00:22:09: effizienter werden, die ganzen Prozesse müssen effizienter werden.

00:22:13: Ich glaube, wir werden einen ganz starken Trend in Effizienz,

00:22:18: in neue Energiequellen finden.

00:22:21: Die werden nicht neu sein, aber es müssen neue Energieproduzenten geschaffen werden.

00:22:27: Und das Ganze ist... Wegen dem Datenmanagement aber es ist auch

00:22:31: sehr eng verknüpft mit Daten, weil ich sehe im Energiebereich, damit

00:22:35: man Grid besser, effizienter managen kann, brauche ich wiederum Daten,

00:22:39: da brauche ich wiederum die KI.

00:22:41: Ich muss das Daten, die Energieinfrastruktur der Neuzeit muss

00:22:48: ganz anders ausschauen und wir sind da wahrscheinlich auf einem halben Weg.

00:22:51: Dazu kommt, dass die Energie ja nicht teurer werden darf dadurch.

00:22:56: Und Trump hat das ja, glaube ich gerade heute oder in der heutigen

00:23:00: Nacht kommuniziert für uns Nacht, wo er gesagt hat, wir müssen schauen, dass

00:23:05: die Haushalte dieselben Energiepreise auch in Zukunft zahlen werden,

00:23:09: weil so viel Strom verwendet werden wird in Zukunft von Rechenzentren.

00:23:14: Also wir sehen da ganz einen großen Trend und das gibt Chancen,

00:23:20: Die natürlich von Scale-Ups, Start-Ups genützt werden können.

00:23:25: Der zweite Bereich ist natürlich in diesem Bereich die Resilienz.

00:23:29: Wir hatten Outages letztes Jahr.

00:23:31: Stellen wir uns vor, wir haben einen riesen Outage in London.

00:23:34: Was passiert, wenn London so wie Berlin oder ganz London oder ganz Berlin,

00:23:38: nicht nur ein Teil von Berlin, auch einmal die Woche keinen Strom hätte?

00:23:43: Was würde das heißen?

00:23:44: Wir werden in die Resilienz dieser Energiesysteme viel

00:23:47: mehr investieren müssen.

00:23:49: Also wir haben einen Strukturwandel, der Energieresilienz und das wird

00:23:58: neue Chancen geben für Scale-Ups.

00:24:00: Es gibt aber natürlich auch sonst neue Chancen wo man sich überlegen

00:24:03: muss, wie wird die Energiewirtschaft in Zukunft solche Themen finanzieren.

00:24:06: Das wird auch, das wird nicht nur, das wird ganze Infrastrukturinvestments

00:24:12: triggern auf der Equity- und auf der Debtseite und auch

00:24:16: vielleicht neue Kredite, die

00:24:18: dann überlegt werden müssen.

00:24:20: Also auch aus deiner Perspektive sehr viel Dynamik im Energiebereich, was Innovation

00:24:23: und Veränderungsbedarf betrifft.

00:24:27: Wenn ich darauf

00:24:27: ansehe, ich glaube, dass die Energie jetzt noch einmal wichtiger wird.

00:24:31: Wir hatten ein großes Energiezeitalter hatte ich so das Gefühl.

00:24:38: Das war so in den Nullerjahren, da haben alle über erneuerbare Energie

00:24:44: und den Photovoltaik und da war fast so ein Hype in die Richtung.

00:24:49: Und wir werden durch die Anforderungen aus dem Datenmanagement der

00:24:54: Rechenzentren nochmal so richtige Energienachfrage kreieren.

00:24:59: Und wie so oft in der Evolution, ich glaube, es wird einmal mehr in der

00:25:04: Innovation und Evolution um Energie gehen.

00:25:07: Und das wird auch hier sein, weil wenn wir künstliche Intelligenz

00:25:11: weiterentwickeln wollen, dann ist es im Endeffekt ein Energiethema

00:25:17: Ihr habt beide auch gesprochen zum Thema Resilienz dass wir

00:25:20: widerstandsfähiger werden sollen auch von unserem Energiesystem, gerade

00:25:23: auch im Blick auf die Blackouts, die jetzt passiert sind bereits.

00:25:28: Habt ihr auch eine Perspektive auf das Thema Quantencomputing?

00:25:32: Das hat ja auch Chancen aber auch Bedrohungspotenzial, gerade dann für

00:25:36: ein Energiesystem, das sehr stark auch mit Daten in Verbindung steht.

00:25:42: Also ich bin zu wenig tief in dem Thema drin.

00:25:45: Wir haben einige Quantum Investments.

00:25:49: Mein, ich sage mal, etwas...

00:25:53: entfernter Blick auf das Thema ist, dass es ein bisschen an

00:25:57: Dynamik gerade wieder verloren hat.

00:26:00: Mein Eindruck war, dass es sozusagen die ersten kommerziellen Verträge wurden

00:26:07: angekündigt dass die abgeschlossen sind und jetzt habe ich zumindest das Gefühl,

00:26:14: dass es eher wieder ein bisschen abflaut.

00:26:17: Aber ich mag mich auch täuschen.

00:26:21: Ja, weiß nicht, Alois vielleicht hast du deinen tieferen Einblick.

00:26:23: Also

00:26:24: wir haben noch ein kleines Portfolio und haben dort noch keine

00:26:28: Quanten wenn ein Quantencomputer noch eine andere Technologie,

00:26:32: die im Quantenbereich tätig ist.

00:26:34: Wir haben uns solche angeschaut.Es ist auch nicht so einfach im Quantenbereich

00:26:38: in Firmen zu investieren, die bereits irgendwo mehr als 5 Millionen Umsatz

00:26:42: generieren und zwar wirklich am Markt generieren und nicht durch

00:26:45: Wissenschaftsaufträge oder solches. Ich glaube, dass wir in nicht allzu

00:26:54: ferner Zukunft, das kann auch durchaus dieses Jahr sein, dass die ersten

00:26:58: Quantencomputer wirklich auch ins Doing kommen, ins Funktionieren kommen.

00:27:04: Und das wird dann in Folge schon einige technologische Herausforderungen

00:27:10: oder technologische Revolutionen mit kreieren insbesondere was die ganze

00:27:16: Cybersecurity betrifft.Das haben wir auch vorher, das Resilienzthema und wir

00:27:22: müssen uns jetzt schon überlegen und

00:27:28: wie Datensicherheit in Zukunft ausschauen wird, wenn es Quantencomputing gibt.

00:27:34: Das Quantencomputing ist eine Frage der Zeit, bis es kommen wird.

00:27:38: Das wird, wie der Marie-Helene sagt es ist immer ein Wellen dann hat man wieder

00:27:42: mehr Begeisterung dafür, das nennt man dann Hype und dann verflacht sich das und

00:27:46: dann kommt es dann aber trotzdem wieder.

00:27:51: Wir haben in Österreich einige Firmen, wir müssen uns, also ganz große Firmen

00:27:56: wie ein VERBUND aber ich denke auch die Banken die müssen sich natürlich mit dem

00:28:00: Thema beschäftigen, wie Datenmanagement und Datensicherheit auch Quantencomputer

00:28:04: sicher gemacht werden in Zukunft.

00:28:08: Da gibt es auch Startups in Österreich, da gibt es erste Tests dazu.

00:28:13: Und ich glaube, wir können im Endeffekt im Quantencomputing-Bereich müssen

00:28:17: wir uns als Ökosystem Österreich, wahrscheinlich auch die ganze DACH-Region,

00:28:24: wir müssen uns wahrscheinlich auf einzelne Nischen fokussieren, wo wir

00:28:29: sagen, jetzt wie zum Beispiel Security, das ist ein Themenbereich, da gehen

00:28:33: wir tief, da wollen wir uns etablieren und da muss man auch früh dort sein.

00:28:39: Ja, also für uns als VERBUND ist es auch ein hochrelevantes Thema.

00:28:42: Wir haben auch schon erste Pilotprojekte in dem Bereich.

00:28:45: Alois, du hast es jetzt auch angesprochen, dass man sich hier auch in der DACH-Region

00:28:49: fokussieren sollte, auf welche konkreten Themen, die man auch vorantreibt.

00:28:53: Jetzt natürlich eine ganz zentrale Frage, wo passiert aktuell aus

00:28:55: eurer Sicht Innovation in Europa?

00:28:57: Wo sind die attraktivsten Gründungs- und Skalierungszentren?

00:29:00: Was ist da eure Wahrnehmung aktuell und welche Regionen

00:29:04: Städte oder Innovationszentren werden 2026 an Bedeutung gewinnen?

00:29:12: Also ich kann gerne mal aus Deutschland, da ich ja hier sitze berichten.

00:29:21: Und ich finde es eigentlich schön zu sehen, wie einzelne Hubs sich hier

00:29:26: in den letzten Jahren entwickelt haben und auch wirklich erfolgreich

00:29:32: wachsen mit einem ganz klaren Fokus.

00:29:39: Zum Beispiel das Silicon Saxony in Dresden hat mittlerweile 500 Companies

00:29:51: rund um das Thema Chips, Photonics, Power Electronics Und hat wirklich

00:29:59: geschafft, hier Industrieansiedelung zu schaffen, aber auch Forschung

00:30:06: und Entwicklung dorthin zu bringen.

00:30:10: Und das funktioniert wirklich toll.

00:30:12: Und da stehen jetzt auch Events rundherum.

00:30:14: Und da kommen natürlich auch die Startups mit ihren neuen Ideen hin.

00:30:18: Schön zu sehen.

00:30:20: Ich selbst bin ja in München.

00:30:22: Ich glaube, das ist ein zweites herausragendes Beispiel.

00:30:26: Rund um die TU München das Unternehmertum, hat sich als

00:30:31: absoluter Hub für die Themen rund um Industrial Tech, aber auch hier Chips entwickelt.

00:30:49: Die haben natürlich den Vorteil sehr starke Industriepartnerschaften weil

00:30:55: einfach die ganze Automotive-Industrie hier ist, aber auch Infineon

00:30:59: hat das Headquarter hier, viele

00:31:03: sozusagen Halbleiter-Hersteller sind da und damit auch wieder Forschung.

00:31:10: Und was gut hier funktioniert, ist wirklich dieses Zusammenspiel aus Academia,

00:31:16: Industrie aber auch Politik, die wirklich ein aktives Management betreibt.

00:31:23: Und ich glaube, Berlin darf man natürlich auch nicht vernachlässigen ist nach

00:31:26: wie vor alles, was Software-Engineers betrifft ein echter Sourcing-Pool

00:31:34: der weiterhin attraktiv ist.

00:31:37: Und dann gibt es auch noch einige viele kleinere Zentren, die nicht unbedeutend

00:31:41: sind für Robotics mit Aachen und ich sehe eine wirklich schöne Dynamik wo

00:31:50: man auch die Themen in Deutschland sich ganz gut aufgeteilt hat.

00:31:54: Und Marie-Helene, wie nimmst du Österreicher als Innovationsstandort

00:31:58: wahr, also aus dem Blickwinkel in München zu sein?

00:32:02: Wird das wahrgenommen, was in Österreich passiert?

00:32:05: Ja, also im VC-Umfeld total. Und ich werde auch immer wieder angesprochen

00:32:10: nach sozusagen österreichischen Deals und das muss man auch sagen, die

00:32:15: Deal-Pipeline ist zum Verhältnis der Größe Österreichs überproportional

00:32:21: an guter Innovation, die herauskommt.

00:32:26: Ehrlicherweise finde ich das erstaunlich weil es ja sehr

00:32:30: kleinteilig organisiert ist.

00:32:33: Wir hoffen jetzt sehr, mit der TU Wien, mit der es ja hier

00:32:39: eine enge Kooperation gibt und Noctua, einem eigenen Fonds, der sozusagen

00:32:44: Ausgründungen aus der TU jetzt auch forcieren soll, da auch einen kleinen

00:32:49: Beitrag zu leisten, um das stärker anzukurbeln den Hub Wien sozusagen.

00:32:55: Okay super.

00:32:56: Alois, wie ist deine Perspektive auf Innovationsskalierungsgründungszentren

00:33:01: in Europa?

00:33:02: Ja, Maria-Helene hat jetzt schon viel erwähnt also ich meine, Deutschland,

00:33:07: München sicher herausragend was hier passiert ist in den letzten Jahren.

00:33:12: Sehr ähnlich in der Schweiz, ETH Zürich, EFL Lausanne und da gibt

00:33:21: es mehr so diese Nischen wie...

00:33:25: Ich würde jetzt Heilbronn erwähnen.

00:33:27: Ich finde es einfach faszinierend was Schwarz macht, Schwarz-Digits vor allem

00:33:35: und das ganze Innovations-Ökosystem, das in Heilbronn Neckarsulm,Stuttgart entsteht

00:33:48: das dauert natürlich einige Zeit, aber hier insbesondere die Schwarz-Gruppe wie

00:33:54: die investiert, wie sie sagt, sozusagen, wir stellen Datensouveränität ganz

00:34:00: hoch, wir wollen das leben, wir wollen das umsetzen.Ich finde das schon sehr,

00:34:07: sehr faszinierend und bewundernswert.

00:34:09: Und das gehört auch unterstützt.

00:34:11: Und ich glaube, dass Sie auch auf die richtigen Themen setzen

00:34:14: damit, weil das wird in Zukunft ein noch wichtigeres Thema werden.

00:34:19: Und ja klar, und in Österreich habe ich das Gefühl, es tut sich eigentlich

00:34:29: auch relativ viel und Österreich hat einen großen Vorteil gegenüber den

00:34:35: anderen deutsch sprechenden Ländern.

00:34:37: Die Österreicher sind sehr pragmatisch, wenn es wirklich darauf ankommt.

00:34:40: Da wird dann nicht mehr kompliziert herumgeredet sondern dann wird auf

00:34:43: einmal gemacht und pragmatisch gemacht und auf der Basis habe ich das Gefühl,

00:34:49: gewinnen wir auch an Geschwindigkeit und da Das gefällt mir auch, was jetzt

00:34:58: am ISTA Campus geschieht, also da entsteht wirklich auch Innovation und

00:35:05: Grundlageninnovation und ein Ökosystem und alles steht und fällt mit Ökosystemen

00:35:12: das ist einzelne Dinge die verpuffen aber wenn Ökosysteme entwickelt werden, über TU

00:35:19: Wien und andere technische Universitäten dazukommen und ISTA dazukommt, dann

00:35:27: habe ich wirklich das Gefühl, dass hier, wenn man pragmatisch vorgeht,

00:35:31: eigentlich auch mit überschaubarem Input, der zur Verfügung steht in Österreich,

00:35:35: trotzdem viel erreicht werden kann.

00:35:39: Also sehr spannend, so ein positiver Blick auf Österreich.

00:35:42: Marie-Helene bitte du.

00:35:43: Ja, vielleicht, ich glaube, was man noch erwähnen sollte, ist, was gerade

00:35:47: in Südeuropa sich abspielt, also auch mit Spanien und was schon auch der

00:35:53: Staat für einen Beitrag hier leisten kann und die Politik, also der Grund,

00:35:57: abgesehen jetzt vom klimatischen Vorteil den man in Südeuropa hat zum

00:36:04: Thema Solarenergie, ist es einfach auch attraktiv weil es wahnsinnig

00:36:08: schnelle Genehmigungsprozesse dort gibt.

00:36:10: Und ich glaube, das muss man sich schon vorstellen Bewusstsein, wie sehr

00:36:16: man regulatorisch und hinsichtlich Netzzugangsgenehmigungsverfahren

00:36:21: etc. hier auch einen Standort attraktiv gestalten kann.

00:36:27: Und ich glaube, wer das auch sehr gut macht, sind natürlich die ganzen Nordics,

00:36:30: die dürfen wir jetzt nicht vergessen, gerade wenn es um das Thema Energie geht.

00:36:33: Ich war jetzt gerade in Kopenhagen privat und das war unglaublich die

00:36:40: machen so urbane Urbanisierungsprojekte um wirklich nachhaltig ehemalige

00:36:49: Hafengebiete sozusagen wieder aufzuwerten.

00:36:56: Du begegnest dort sozusagen einem nachhaltigen und ökologischen

00:37:01: Gedanken an jeder Ecke.

00:37:04: Wenn du in eine Parkgarage reingehst dann ist auf der ersten Ebene die ersten zwei

00:37:09: Reihen sind für Elektroautos reserviert und nicht auf minus fünf im letzten Eck.

00:37:15: Und das zieht sich dort durch.

00:37:17: Auf jeden Begegnungspunkt sozusagen und zeigt einfach, wie auch städteplanerisch

00:37:25: hier sehr visionär vorausgedacht wird.

00:37:29: Und das glaube ich da sind uns die Nordics zum Beispiel weit voraus

00:37:35: Okay, ich habe jetzt noch eine Frage im Kontext, wie schaffen wir die

00:37:40: Übergänge besser, weil es nützt ja die beste Idee nichts, wenn sie nicht in die

00:37:44: Skalierung kommt und wenn nicht große Unternehmen daraus entstehen und Alois,

00:37:49: du hast gemeint wir Österreicher sind oft sehr pragmatisch, wie pragmatisch

00:37:52: müssten wir sein, um diese Skalierung hinzubringen dass wir so keine Brüche

00:37:57: bekommen, so bei den Startups, dass wir...

00:37:58: Bis zu einer gewissen Größe mitfinanzieren und dann haben wir die Finanzierungslücke.

00:38:03: Was ist da euer Blick drauf?

00:38:05: Gibt es da auch Beispiele wo es gut funktioniert hat?

00:38:07: Wo in Europa gute Übergänge geschaffen wurden von einer Seed- Series-A- Finanzierung

00:38:12: bis zur Wachstumsfinanzierung?

00:38:14: Habt ihr da Beispiele und Ideen die ihr teilen könnt?

00:38:20: Ja gut, ich meine solche Beispiele gibt es, ich sage jetzt Flix als Beispiel,

00:38:27: Celonis, da gibt es einige Beispiele, wo die wirklich in Staaten sind, die Venture

00:38:33: Geld bekommen haben, die gewachsen sind, die dann entweder heute noch selbstständig

00:38:38: bestehen oder von Firmen gekauft wurden und da gibt es x Beispiele und immer mehr

00:38:45: Beispiele hätte ich sogar das Gefühl, also Ich glaube, das funktioniert.

00:38:50: Ich glaube, Startups brauchen eigentlich zwei, drei Dinge, die

00:38:57: für sie immer ganz wichtig sind.

00:38:59: Ein Thema ist, sie brauchen Aufträge.

00:39:08: Ein Startup ist dann erfolgreich, wenn es am Markt erfolgreich ist, schlussendlich.

00:39:13: Und in nächster Folge kommt dann auch die Finanzierung.

00:39:18: Und ein auf einem Markt erfolgreich tätiges Unternehmen findet auch

00:39:22: im Normalfall Finanzierung.

00:39:25: Und hier, glaube ich, ist es wichtig, dass wir in Ökosysteme denken.

00:39:30: Auch hier, das ist auch unser Ansatz jetzt von unserem Fonds, aber ich will jetzt

00:39:33: nicht uns besonders preisen, sondern das ist auch im Verhältnis zu in Amerika.

00:39:39: Wenn in Amerika ein Venture Fonds irgendwo investiert, Kleiner Perkins, dann ist das

00:39:45: so, dass alle Portfolio Firmen, die nur irgendwie eine Technologie von anderen

00:39:50: Portfolio Firmen die selben Venture Fonds nutzen können, die wird denen aufgedrückt,

00:39:54: die werden nicht einmal gefragt.

00:39:57: Und wir müssen einfach schauen, dass wir... Und dass wir auch im Praktischen

00:40:07: die Produkte von diesen Scale-Ups, da ist es leichter als bei Start-Ups,

00:40:13: weil sie schon Umsatz haben und dann kann ein Repul, ein Rauch ein Spar

00:40:19: ein Alpler, dann haben die auch die Möglichkeit, von so einer Firma zu kaufen.

00:40:24: Aber die muss man natürlich auch entsprechen.

00:40:27: Man muss wissen, was interessiert diese Firmen.

00:40:31: Was sind die Themen?

00:40:32: Woran arbeiten sie?

00:40:33: Ich sage Robotics Verbesserung, Daten im Datenmanagement-Bereich Verbesserung

00:40:39: Logistik, Effizienzverbesserung.

00:40:41: Man muss diese Themen verstehen.

00:40:43: Auf der einen Seite was drängt die Firma?

00:40:46: Und auf der anderen Seite muss ich mir überlegen schon wenn ich in

00:40:49: eine Firma investiere, wie kann ich ein Scale-up mit solchen Firmen so

00:40:56: zusammenbringen, dass schlussendlich beide davon fruchtbar profitieren können.

00:41:00: Und ich glaube, da müssen wir viel mehr in Ökosystemen denken und dann werden

00:41:08: auch Finanzierungsmöglichkeiten leichter.

00:41:15: Natürlich braucht es mehr Geld, aber es ist nicht nur eine reine Frage des Geldes.

00:41:21: Es ist eine Frage des, wie können Firmen auf Märkten erfolgreich sein können und

00:41:29: entsprechende Kooperationen eingehen, Kunden finden und dann natürlich ist es

00:41:37: eine Frage von Management-Qualität auch.

00:41:41: Man braucht Erfahrung, wenn es um Finanzierungen geht, strategische Projekte

00:41:47: geht, strategische Kooperationen vor allem als Deep-Tech-Firma, da komme ich nicht herum.

00:41:57: Ich glaube, hier können wir einen starken Beitrag leisten und wenn wir diesen

00:42:04: Beitrag gut machen, dann werden die Firmen performen und dann kriegen wir als Fonds

00:42:08: auch Geld auf Basis von Performance und nicht auf Basis von gutem Fundraising,

00:42:13: das ist ein großer Unterschied.

00:42:18: Aber wir haben natürlich dann auch andere volkswirtschaftliche Themen, dass wir

00:42:23: mit unserem Geld und Mühen dann Start-ups Scale-ups in Europa aufbauen und dann

00:42:29: kommen in der letzten Phase mit großen Tickets die Amerikaner rein und dann

00:42:33: werden es rein amerikanische Firmen als Investor In einer liberalen Gesellschaft,

00:42:38: in einer offenen Gesellschaft muss ich das natürlich irgendwie zulassen.

00:42:40: Es ist auch notwendig aber wir müssen uns natürlich dann schon erfolgswirtschaftlich

00:42:45: längerfristig die Frage stellen, wie können wir dieses Core Knowledge auch

00:42:49: hier weiterbehalten und weiterentwickeln, vor allem weiterentwickeln langfristig.

00:42:54: Das ist dann die große Herausforderung.

00:42:58: Ja, also ich kann da nur ansetzen und

00:43:05: sehe das ganz genauso.

00:43:08: Kapital alleine reicht nicht.

00:43:10: Entscheidend sind wirklich Partnerschaften und die Umsetzung.

00:43:13: Und da sehe ich eigentlich zwei Parteien, die hier einen

00:43:18: relevanten Faktor spielen können.

00:43:21: Das eine ist der Staat.

00:43:24: Staat als Kunde.

00:43:27: Das ist etwas, was in der Vergangenheit sehr verpönt war, ist

00:43:31: aber ehrlicherweise das, was das amerikanische VC-Ökosystem groß gemacht hat.

00:43:36: Alle großen Firmen von Palantir über Microsoft haben ihre

00:43:42: Erstaufträge alle vom Staat erhalten.

00:43:44: Und ich glaube, das ist etwas, was wir in Europa jetzt auch sehen,

00:43:48: gerade mit den Gigafactories, mit der Rechenzentrenentwicklung.

00:43:56: Und das sind ja auch die Herausforderungen die wir in Europa

00:44:00: haben, sind infrastrukturelle Themen.

00:44:03: Das Thema Energie ist ein wirklich, wir haben es eh schon

00:44:09: gesagt, volkswirtschaftliche Grundnotwendigkeit, das wir als

00:44:13: Europa langfristig überleben können.

00:44:16: Das ist kein nice to have, it's a must have.

00:44:20: Also ich glaube... Hier ist ein neues Momentum zu sehen, dass zum Beispiel

00:44:27: hier jetzt in Deutschland sind die Länder aufgefordert Abnahmegarantien

00:44:32: für KI-Kapazitäten auszusprechen.

00:44:36: Also das geht in die richtige Richtung.

00:44:38: Und der zweite wesentliche Standbein dafür sind CVCs, also sowas wie ihr

00:44:47: Die großen Corporate-Venture-Arme sehen wir, bringen genau das mit.

00:44:56: Marktzugang, Abnahme, Vereinbarungen, Industrialisierung.

00:45:04: Und wenn ich das habe in Kombination mit normalen privaten Venture-Capital,

00:45:09: dann kann ich ja auch wieder zusätzliches Kapital locker machen,

00:45:13: weil dann kriege ich non-dilutive Darlehen, Leasing-Verträge etc.

00:45:21: Also ich glaube, diese zwei Faktoren, CVCs und Government als Abnehmer,

00:45:28: sind ganz wichtig für große, komplexe technologische Innovationen.

00:45:37: Sehr spannend, vielen Dank für diese Perspektiven insbesondere auch das Thema

00:45:43: Markt und Abnehmer, dass man wirklich auch die Produkte der Startups und Scaleups

00:45:46: stärker als große Corporates aber auch als Staat einfach in Anspruch nehmen sollte.

00:45:53: Ich habe jetzt das Gefühl, wir sind jetzt so richtig warm gelaufen in der

00:45:56: Diskussion aber wenn ich auf die Zeit schaue, ist auch jetzt der Zeitpunkt

00:45:59: gekommen, die Diskussion abzurunden und vielleicht abschließend: Was wäre

00:46:07: aus eurer Perspektive wichtig für eine zentrale Erkenntnis oder Haltung für

00:46:14: 2026, die ihr als abschließende Botschaft für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen

00:46:19: habt, die sie aus dem Gespräch von heute mit euch mitnehmen können?

00:46:23: Was wäre eine zentrale Botschaft damit 2026 das passiert, über das wir jetzt

00:46:28: auch gesprochen haben und glaube ich an dem wir alle arbeiten, dass wir

00:46:31: resilienter werden in Europa, innovativer.

00:46:34: Wie ist euer Blick darauf?

00:46:35: Was wäre so eine zentrale Botschaft?

00:46:38: Also ich habe eine Botschaft an Startups und Scaleups.

00:46:43: Du hast vorher gefragt, was werden die Geschäftsmodelle sein.

00:46:48: Schaut auf kapitaleffizientes Wachstum.

00:46:51: Das ist aktuell wichtiger denn je.

00:46:54: Es ist nicht mehr so oder in ganz wenigen Ausnahmen nur noch so, dass man Geld

00:46:59: bekommt und dann in zwei, drei Jahren Investoren schauen, was ist daraus

00:47:03: geworden, sondern es ist Wachstum in Zukunft muss kapitaleffizienter passieren.

00:47:09: Das ist auch normal so, weil wenn die Zinsen höher sind, hat man

00:47:13: Alternativmöglichkeiten und man muss quasi die Competition, das Geld

00:47:19: anders einzusetzen, ist vorhanden.

00:47:24: Ansonsten würde ich sagen, wir sind im 26 und wahrscheinlich in den

00:47:29: nächsten Jahren auch wahrscheinlich in den größten Umbrüchen die wir

00:47:33: als Generation erleben erlebt haben.

00:47:45: Einfach, dass wir darauf schauen, dass wir die Chancen die sich

00:47:47: daraus ergeben, dass wir die nutzen.

00:47:50: Jeder Umbruch bringt Risiken und Chancen und meistens in den Medien und

00:47:55: in polemischen Nachrichten werden nur die Risiken diskutiert und debattiert.

00:48:05: Es wird nur darauf hingewiesen, was verliert man, wo beschämt ein

00:48:10: Risiko, was muss man aufgeben.

00:48:12: Aber Unternehmertum heißt, wir fokussieren uns auf die Chancen und es gibt

00:48:18: immer Unternehmer, die neue Services, Dienstleistungen,Produkte generieren,

00:48:27: weil sie Chancen irgendwo sehen.

00:48:29: Und mein Appell ist für dieses und die nächsten Jahre, dass wir uns auch darauf

00:48:34: fokussieren, was gibt es für Chancen? Wie können wir die Chancen nutzen?

00:48:39: Und in Umbrüchen fokussieren wir uns darauf.

00:48:43: Sind wir zuversichtlich, dass wir Chancen finden und diese Chancen auch entsprechend

00:48:46: mit Unternehmertum umsetzen und nutzen?

00:48:49: Vielen Dank, Alois.

00:48:51: Marie-Helene?

00:48:54: Also auch wenn ich ehrlicherweise sagen muss, dass das Venture-Ökosystem

00:48:58: ja nicht das gehalten hat, was wir uns alle erhofft haben.

00:49:02: Und der Grund dafür ist einfach die fehlende Liquidität.

00:49:06: Das heißt, dieses Flywheel aus Exits, sei es IPOs oder strategischen

00:49:13: Verkäufen, die Liquidität schaffen und dieses Geld, das wieder ins System

00:49:17: reinfließt ist bis dato ausgeblieben.

00:49:25: Nichtsdestotrotz bin ich für 2026 mehr als positiv.

00:49:29: Es gibt unendlich viele Gründungen, es gibt mehr Startups als je zuvor

00:49:36: und ich denke, wir haben allen Grund, mit großer Hoffnung und großer

00:49:45: Zuversicht ins neue Jahr zu schauen und in die Zukunft zu schauen.

00:49:50: Und auch auf dieser Kapitalmarktebene sieht man auf EU-Seite ein neues Momentum

00:49:58: Marie-Helene vielen Dank, euch beiden, Marie-Helene und Alois, vielen

00:50:02: Dank für das Teilen eurer Perspektiven.

00:50:05: Ich muss gestehen, ich gehe jetzt sehr optimistisch aus unserem Gespräch heraus.

00:50:10: Ihr habt eine sehr positive Sicht auch auf Österreich geteilt und auch das Thema,

00:50:16: dass wir pragmatisch einfach die nächsten Schritte tun sollten und können, auch mit

00:50:20: einer Fokussierung auf Unternehmertum, auf die Chancen die sich bieten.

00:50:26: Ich glaube, das ist genauso dieser Mut, den wir jetzt brauchen, auf die Chancen

00:50:29: zu blicken und aktiv ins Doing zu kommen.

00:50:32: Also vielen Dank war sehr wertvoll für mich und ich

00:50:34: hoffe auch für unsere Zuhörer.

00:50:36: Wenn Ihnen diese Episode gefallen hat, vergessen Sie nicht, den

00:50:39: Empowering tomorrow zu abonnieren und eine Bewertung zu hinterlassen.

00:50:42: Ihre Unterstützung hilft uns, mehr faszinierende Gäste einzuladen und die

00:50:45: Diskussion über Innovation, Climate Tech und Venture Capital am Laufenden zu halten

00:50:48: und vor allem auch, um Impact zu erzielen.

00:50:52: Denken wir daran, unsere Energiezukunft baut auf die Dingen auf, die wir

00:50:55: heute entscheiden, nicht morgen.

00:50:56: Let's empower tomorrow together.

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