SPiNE: The missing layer – building the middleware for a digital energy system
Shownotes
Mehr Informationen zu den Innovationsaktivitäten von VERBUND gibt es unter https://www.verbundx.com/de ! Mehr Informationen zu SPiNE Energy gibt es unter https://spine.energy/ !
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00:00:04: Empowering Tomorrow, der Podcast von Verbund
00:00:10: X. Wir sind derjenige, der allen Playern hilft sich miteinander zu vernetzen und berücken zu bauen und dadurch eben einen signifikanten Mehrwert hebelt auch schneller zur Innovation zu kommen.
00:00:20: Der Verbund ist ein super, super glaubwürdiger Investor!
00:00:24: Mir war klar... ...von einer Konzertkarriere kommen.
00:00:28: das würde eine emotionale Achterbahnfahrt weil man egal was passiert immer viel mehr dran ist.
00:00:34: Herzlich willkommen bei Empowering Tomorrow, dem Podcast vom Verbund X. Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen beleuchten wir die Energiezukunft Europas!
00:00:44: Wir sprechen über Innovationen, Technologien
00:00:47: und Initiativen,
00:00:48: die unsere Energiewelt von morgen schon heute
00:00:50: gestalten.
00:00:52: Wie schaffen wir eine klimaneutrale Energiezukunft?
00:00:55: Wie können wir die Innovationslüge in Europa schließen?
00:00:58: Das sind die Themen, mit denen wir uns in diesem Podcast beschäftigen.
00:01:02: Mein Name ist Franz Zeichbauer.
00:01:03: Ich bin Geschäftsführer von VerbundX, der Innovations- und Ventureinheit vom Verbund dem führenden Energienunternehmen Österreich.
00:01:10: Los geht's!
00:01:13: Herzlich willkommen zur neuen Folge von Empowering Tomorrow – den Podcast von VerbundenX.
00:01:19: In unserer dritten Staffel stellen wir die Menschen hinter Innovationen in den Mittelpunkt.
00:01:24: Gründerinnen aus dem Portfolio von VerbondX Ventures und Entscheider Unternehmer, die mit Identität und Technologien an den Lösungen der Energie Zukunft arbeiten.
00:01:34: Mein Name ist Franz Zöchber, ich bin Geschäftsführer von Verbund X der Innovations- und Wenscheinheit von Verbunden.
00:01:40: Heute sprechen wir über ein Thema das für die Energiewende entscheidend ist obwohl die meisten Menschen davon noch nie gehört haben.
00:01:47: Wir diskutieren oft über Solarenergie Windkraft, Batteriespeicher und Elektromobilität Doch je mehr diese Technologien in unserem Energiesystem integriert werden desto wichtiger wird die Frage wie bringen wir all diese Geräte Anwendungen Märkte dazu miteinander zu kommunizieren intelligent zusammenzuarbeiten?
00:02:06: Und genau an dieser Herausforderung arbeiten unsere heutigen Gäste.
00:02:11: Ron Mates und Martin Stölz haben mit Spine Energy eine Plattform entwickelt, die man vielleicht als Digitale Verbindungsschicht der Energiewende beschreiben kann – eine Art Mittelware für ein zunehmend vernetztes Energiesystem.
00:02:21: Herzlich willkommen!
00:02:22: Ron Maitz und Martin Schlözl, die beiden Gründer von Spine-Energym.
00:02:27: Vielen Dank Franz.
00:02:29: Danke schön.
00:02:29: Ja also wir freuen uns sehr.
00:02:31: ich freue mich sehr dass wir heute gemeinsam über euch diskutieren können, wie auf die Idee gekommen sind, das Startup zu gründen und warum die Energiewende nicht nur neue Infrastruktur braucht sondern auch eine neue digitale Grundlage.
00:02:43: Doch bevor wir über Technologien und über ein Start-Up generell sprechen, wenn ihr heute in einen Satz erklären müsst, warum habt ihr Span gegründet?
00:02:52: Wie würdet ihr das in einem Satz zusammenfassen?
00:02:57: In einem Sat ist es ein bisschen sehr schwierig Franz.
00:03:00: im Grunde war das eine Trajektorie.
00:03:02: Ich habe vor langer Zeit Elektro-Technik studiert, um dann später mal übergreifende Systeme intelligent zu machen.
00:03:07: Es war lange Zeit in der militärischen Luftfahrt und danach bei Audi im automatischen Fahren.
00:03:14: Für mich war es ein krasses Insight das der ganzen Energiewelt noch eine Transformation bevorsteht.
00:03:20: Und ich hab eben den riesen Wert gesehen wenn wir's schaffen uns von fossilen Energien zu lösen.
00:03:24: Das sind achtzig Milliarden Euro die allein der deutschen Wirtschaft jedes Jahr verloren gehen, die wir hier investieren könnten operative Ausgaben, wenn wir das ganze System auf Erneuerbare stellen.
00:03:35: Und da habe ich eben gesehen auch die Learnings, die ich bisher hatte im automatischen Fahren und im Stabilisieren von Militärfliegern – dass ähnliche Fähigkeiten jetzt sicherheitskritisch KI in das Netz reinzubringen um das zu stabilisieren, dass diese dort ebenfalls von Wert sind.
00:03:53: So bin ich zum Thema gekommen schon in der Energie viel mehr Erfahrung haben als ich und dann meine Mitgründer Martin und Thomas gefunden.
00:04:07: Und was hat euch als Gründerteam zusammengebracht?
00:04:09: Also, wie sind die Wege dann so zusammengelaufen?
00:04:13: Ich bin von Audi weg und bin erst mal für ein Jahr nach Enpal um ein bisschen Fahrt mit aufzunehmen, die Energiebranche kennen zu lernen wo sind auch noch die Challenges sie noch nicht gelöst sind und bin dann raus um eben selber einen Start-up zu gründen.
00:04:27: Ich habe meinen Netzwerk aktiviert, da drüber den Florian kennengelernt.
00:04:31: Der heute das Energiegeschäft der Deutschen Bahn verantwortet und über ihn habe ich dann Martin und Thomas kennengelandt die ja beide schon wahnsinnig viele Jahre sowohl in Kommunikation als auch in der Energie unterwegs sind und viele Sachen schon vorgedacht haben aufgebaut haben entwickelt haben, die heute eben sehr wichtig sind um genau diese Verbindungsschicht herzustellen zwischen geregelter Energiewelt und den vielen Millionen Geräten im Haushaltbereich.
00:05:00: Ich kann auch nochmal ergänzen gerne.
00:05:02: Also ich war ja bevor wir Spine gegründet haben, sechsundhalb Jahre bei der SMA, also Solar Technology AG und der Tochter Koneva tätig.
00:05:13: Das war mein Einstieg in den Energiewirtschaft.
00:05:16: Hab da den Thomas kennengelernt, der Thomas ist ja unser dritter Mitgründer und wir beide haben letztendlich schon einige Jahre in dem Thema Entwicklung von energie-mehrnischen Systemen.
00:05:25: Und Integration auch mit der lokalen Infrastruktur nicht nur was beim Kundenanlage passiert sondern auch was von Mächtelbetreibern und von Netzzeiten installiert wird daran gearbeitet und so kannten Thomas und ich uns schon.
00:05:42: der Florian, den Ronne eben angesprochen hat.
00:05:45: Der ist so ein bisschen unser Verbindungsstück gewesen.
00:05:48: Ein alter Comedy-Tode von mir und Wiggy Kompane aus Studienzeiten genau.
00:05:55: Ja sehr spannend!
00:05:55: Und habt ihr ja vom Anfang an eine gemeinsame Vision gehabt oder hattet ihr einen Weg entwickelt auch?
00:06:02: Also ich sage wir hatten schon relativ klare Visionen.
00:06:06: Wir haben uns zum ersten Mal getroffen uns zu einem Workshop eingesperrt und kennengelernt.
00:06:12: Und alles das, was wir an Ideen sozusagen mitgebracht haben oder im Kopf hatten mal aufgeschrieben diskutiert und auch gemerkt dass das schon sehr gut zusammenpasst.
00:06:23: Und sofern hat sich es dann sehr gut gefügt ums eben da im Grunde Team zu finden.
00:06:29: Das war sehr lustig am Anfang, überhaupt erst mal abklopfen.
00:06:31: Sind die Werte gleich?
00:06:32: Da haben wir sofort Identität gemerkt.
00:06:35: Unsere ersten Treffen fanden in einem Pilates-Studio in der Nähe von dem alten Arbeitgeber von Martin und Thomas statt.
00:06:41: Und da haben wir zum ersten Mal Tapeten gemalt.
00:06:44: wie wollen wir uns denn angehen?
00:06:44: das one?
00:06:45: Tolle Sessions übers Wochenende weil ansonsten war ja keine Zeit.
00:06:49: Ja was wir eben auch als total krassen Hebel entdeckt haben war dass Deutschland das erste Land weltweit ist, was eben nicht nur Messen alleine denkt in der Infrastruktur für die dezentralen Geräte sondern die Steuerung gleich mit und zwar cyber-sicher so dass sie kein drittes Land angreifen kann oder verhindern kann.
00:07:09: Also es wäre sehr stark gesprochen gar nicht angreifend kann.
00:07:13: aber zumindest sind die Cyber Sicherheit sehr konsequent mitdenkt und das ist unsere Trajektorie wie wir auch die dezentrale Flexibilität angreiven wollen.
00:07:22: Das haben wir gemerkt ein sehr verbindendes Element Was wir da gleichzeitig sehen und wo wir glauben, dass wir einen sehr guten Angang finden.
00:07:31: Sehr spannend!
00:07:31: Ich möchte mir ganz kurz bleiben in der Phase, wo ich euch gefunden habe, das gemeinsame Unternehmen zu gründen.
00:07:37: Oft ist es so wichtig, dass man nicht alle die gleichen Kompetenzen haben.
00:07:40: Dass man sehr unterschiedlich ist und komplementär ist.
00:07:44: Ron, wenn du zum Martin blickst, was kann eigentlich Martin besser?
00:07:49: Warum sagen die Supergänzung auch zu deiner zu deiner Funktion?
00:07:52: und Martin, wenn du so in Richtung Raum blickst.
00:07:53: Was kann eigentlich der Raum besser?
00:07:55: Und warum seid ihr einfach ein gutes Gründer, die ihm dann gemeinsam geworden auch mit dem Thomas?
00:08:02: Ja ich fange gerne an.
00:08:03: also was sich am Martin total schätze ist dass der Menschen verbinden kann das er sowohl einen sehr klaren Background mitbringt in der Energie, neuerbare Energien als auch in der Kommunikationswirtschaft das Ganze sehr produktiv einbringen, auch sozusagen mit seinem Background als Wirtschaftsingenieur.
00:08:23: Das ist was, was glaube ich Spine sehr hilft.
00:08:26: Der Thomas ist ein totaler Techie bei uns und der ist auch super wertvoll um eben die Technik zu gestalten, die er schon vorgedacht hat über viele Jahre schon vor gedacht hat und eben auch schon entwickelt hat bei sich Zuhause.
00:08:38: Das hilft uns massiv jetzt schnell auch Vortrieb zu erzeugen.
00:08:46: Dann darf ich den Ron noch luchen.
00:08:51: Der Ron ist für mich ein ganz spezieller Typ, muss ich sagen.
00:08:56: Also einen Nerd der ganz positiven Art.
00:09:00: Ich habe ihn so kennengelernt und lebe ihn auch weiterhin als Elektrotechniker und noch in Informatik promoviert.
00:09:08: Da möchte man meinen ... Er arbeitet am liebsten im Keller aber nicht ganz im Gegenteil Turnt am liebsten auf Veranstaltung herum, vernetzt sich, knüpft Kontakte, vertritt uns und die Firma nach außen in allen Ebenen.
00:09:23: Gleichzeitig nimmt eine wahnsinnig gute Rolle hier eben als CEO wahr, hält intern auch die Pferden zusammen, sticht auch immer in die Wunden rein würde ich sagen und hilft uns letztendlich uns da positiv zu entwickeln Geschwindigkeit, aber auch die richtigen Plade einzuschlagen und das ist dann super dankbar dafür.
00:09:45: Und genau, ja unseren dritten, den Thomas ist schon ein paar Mal erwähnt, der ist nicht mit dem Klopkast und sofern werde ich jetzt nicht zu viel auf ihn eingehen, aber er ist noch ein wichtiger Teil in unserem Grundungsteam sein.
00:09:58: Also sehr komplementär, so ein sehr spannendes Super.
00:10:00: Jetzt hast du gesagt in so einer Genassung, daran sticht die mir die Wunde hinein.
00:10:05: Wenn ihr aus der Gründersung zusammengesessen seid und sagt, da gibt es eigentlich ein Problem das noch niemand löst, das lösen wir mit Spine-Energie.
00:10:13: Wann habt ihr das zum ersten Mal erkannt?
00:10:14: Dass es hier wirklich eine Lücke gibt, die für euch auch bedeutet einen Unternehmen zu gründen ist ja nicht selbstverständlich dass mein Unternehmen gründet.
00:10:21: Genau wann hat's diesen Moment gegeben?
00:10:26: Bei mir vielleicht... Finde ich anfange, würde ich sagen so etwa ein Jahr bevor wir Spine gegründet haben.
00:10:33: Hat sich rauskristallisiert dass ja diese Lücke gibt die sich auch als immer größere Lücke entpuppt hat in der tieferen Analyse.
00:10:43: dann wurde eigentlich ein großes Loch daraus.
00:10:45: Wir haben halt festgestellt weil ich habe festgestellt und das eben auch mit dem Thomas gemeinsam waren schon früher Kollegen zu sagen, das eine ist das Thema dezentrale Anlagen vernetzend verknüpfen und auch intelligent zu steuern.
00:10:58: Aber das andere ist eben auch das ganze Netz mitzudenken und die Integration zwischen Netz- und dezentraler Steuerung und Optimierung herzustellen.
00:11:07: Da haben wir eine Lücke gesehen und haben letztendlich einiges schon bevor wir es Bein gegründet haben ausgearbeitet um letztendlichen auch zur Entscheidung zu kommen.
00:11:18: Die ist ja eigentlich reich gefallen.
00:11:20: Wir sind ja auch so ein paar Semesterelter, wir sind jetzt nicht gerade die Gründer direkt von der Uni sondern haben eine gesamte Berufserfahrung und mussten natürlich entscheiden zu uns.
00:11:29: Und unsere Familien dass wir so einen Weg gehen einfach in dieses Wagnis, in dieses Abenteuer.
00:11:40: Und wenn ihr jetzt sozusagen einen Freunden oder Kindern erklären müsst, was ist Spine?
00:11:46: Wie wird es um Spine ganz einfacher klären?
00:11:51: Normalerweise sagt ich, wir machen Energie.
00:11:54: Wir machen die erneuerbare Energie für alle Haushalte endlich günstig und sowohl für mehr Familienhäuser als auch ein Familienhäuser.
00:12:01: Wir bauen im Prinzip eine Plattform wo beliebig Aplikationen typischerweise Energieabflaggezündungen drauf spielbar sind, die dann die Verbindung zu den Geräten im Haus.
00:12:10: also da geht es um die großen, da gibt's nicht um die elektrische Zahnlöste sondern da gehts um die mit großer Flexibilität von eingebautem Speicher drin ist.
00:12:16: Wer mit Pumpe-Haus-Batterie?
00:12:18: E-Auto oder eben auch die Solaranlage, die verknüpfen wir sauber miteinander um dann eben Energie günstig zu machen.
00:12:25: Wie geht das?
00:12:26: Indem der Strom sozusagen gesteuert wird immer dann wenn viel günstiger Strom verfügbar ist.
00:12:30: Der günstige Strom am Markt ist immer Wind und Solar und dann kann ich sozusagen die Speicher befüllen – die Energiespeicher von den großen Geräten.
00:12:40: Wenn wir uns das aus Bild vorstellen, könnten für den Podcast so während der Saison Spine ein Betriebssystem, Spine der Übersetzer oder die Verkehrsleitung, in der die Wege des Saisons leitet wo die Energie hinfließen soll.
00:12:54: Was wäre das Bild was ich im Kopf habe zu sagen?
00:12:55: Ist es die Plattform?
00:12:58: ist es das Bestriebsystem?
00:13:01: Also ich sage immer ganz gerne, weil es sehr bildlich ist.
00:13:04: Wir sind das Smartphone im Zählerschrank im Keller.
00:13:08: Wobei es jetzt eigentlich weniger um die Hardware geht nämlich dieses Smartphone sondern vielmehr um das was darüber ermöglicht wird.
00:13:14: Nämlich letztendlich eine sehr flexible, sehr modulare Architektur auf der nicht nur wir, sondern auch ganz viele andere Anbieter ihre Lösungen bereitstellen können diese integrieren können miteinander verzahnen und daraus Eine sehr kurze Time-to-Market, neue Mehrwerte und neue Anwendungen generieren.
00:13:37: Genau!
00:13:38: Im Grunde sind wir eher sozusagen der Android Schicht im Handy die andere Applikationen fähig ermöglicht und dort wird der eigentliche Wert über die Plattform ausgespielt.
00:13:51: Das erste was wir hier in der Industrie geschaffen haben ist ähnlich wie bei Audi damals mit dem Z-Pass gemacht haben, was pensionweit der erste Controller war auf dem Applikationen machbar waren, die eben das Automatisch-Fahren bedient haben.
00:14:06: Jetzt ist eine kürzchen angesprochen Runde insbesondere so ein konkretes Anwendungsfeld, use cases.
00:14:11: Also wenn wir wo erleben Menschen sind halt tut in der Zukunft welche Probleme löst im Bereich Wärme, Bumpe, Immobilität?
00:14:18: Wie spült man es dann direkt auch aus Haushaltsung als Anwender?
00:14:23: Ja also ich mache einen einfachen Fall, der am einfachsten erklärbar ist.
00:14:27: Typischerweise Leute, die ein E-Auto haben.
00:14:29: Die stecken das irgendwann wenn sie von Arbeit kommen um sieben an und wollen es dann früh um siebem wieder aufgeladen haben zu dem Level of Charge den Sie eben benötigen.
00:14:39: So und dann kann ich in der Nacht die Viertelstunden raussuchen wo da Strom besonders günstig ist unter EPEX Spottböse zum Beispiel.
00:14:46: ja und da sind auch manchmal negative Zeiten dabei wo ich bezahlt werde dafür dass sich mein Auto laden.
00:14:51: das ist sozusagen die Optimierung die darauf läuft Ersparnisse im Bereich von mehreren hundert bis über tausend Euro jedes Jahr, wenn ich das konsequent tue und dieses konsequent tun.
00:15:04: Das ermöglichen die Applikationen auf unserer Plattform.
00:15:08: Wenn ihr jetzt nach vorne schaut, sagen genau von heute zehn Jahre wie würde ein Energiesystem der Zukunft aussehen mit und ohne Spine-Energie?
00:15:15: Was wird jetzt so sagen was ist da große Mehrwert?
00:15:16: denen liefert es auch die Dynamiken am Markt kennend?
00:15:21: Total!
00:15:22: Und die Mehrwerte, die legen sozusagen noch eine Ebene berühmern.
00:15:25: Also wir sind erstmal derjenige, der hilft anderen Unternehmen eine Brücke zu bauen.
00:15:30: Du hast ja einmal den Endnutzer, der seine Geräte gerne optimieren möchte.
00:15:34: Eigenverbrauchsoptimierung oder eben Optimierung gegenüber einem dynamischen Stromtarif Und da helfen wir eine Applikation draufzubringen zusammen mit einem Partner.
00:15:41: Wir helfen aber auch in Richtung der geregelten Infrastruktur, also verteilendes Betreiber, Messstellenbetreiber und auch Stromlieferant diese Parteien mit ihren Werten zu befähigen dass die auf unserer Plattform diese nutzen können einen Mehrwert generieren.
00:16:01: Dadurch verbinden wir alle Player in diesem Energiesystem miteinander, die bisher nur sporadisch zu tun hatten auch die Installateur.
00:16:08: Auch denen helfen wir zu befliegen mit einer sehr einfachen Lösung für sehr komplexe Einbausituationen und eine einfache Lösung anzubinden, die immer gleich ist.
00:16:18: so und dadurch ermöglichen wir das viele Unternehmen, die heute isoliert unterwegs sind.
00:16:24: Zum Beispiel neunzig Prozent der Installer sind sehr fragmentiert in Deutschland.
00:16:28: Das sind ungefähr vierzigtausend Elektro-Inselteure und ungefähr zwanzigtausende Wärmehumpen-Insellteure, die allermeisten sehr regional zerklüftet und sozusagen neunzig Prozent des Marktes auf.
00:16:39: Ähnlich sieht es auch bei den Stromanbietern aus.
00:16:42: Heute sind ungefähr zwei Komma fünf Prozent mehr Entkunden haben den dynamischen Grundtarif, alle anderen nutzen noch Standardlastprofile.
00:16:49: Das wird sich allerdings über die nächsten Jahre ganz signifikant handeln weil die ökonomischen Vorteile für den Einzelaushalt so groß sind und wir sind derjenige der allen Playern hilft sich miteinander zu vernetzen berücken zu bauen und dadurch eben einen signifikanten Mehrwert hebelt auch schneller zur Innovation zu kommen weil eben keiner mehr in seinem Silo bleiben muss sondern sich mit den anderen verbinden kann Innovation gemeinsam auf der Plattform stattfinden kann.
00:17:17: Naja, bitte Martin!
00:17:18: Ich
00:17:20: würde noch einen Aspekt ergänzen nämlich ich glaube in so zehn Jahren hat das von.
00:17:30: es wird nicht mehr so sein dass wir achtzig oder hundert verschiedene Energiemanagement Systemanbieter haben die alle ihre Monolithen gebaut haben und dann komplett mit ihrem eigenen System von A bis Z letztendlich konkurrieren Markzern.
00:17:47: Es geht vielmehr darum hier, Synergien zu schaffen und insbesondere das mal aus einer Ebene darüber zu betrachten und zu vermeiden dass wir letztendlichen die Konnektivität mit wirklich hunderten verschiedener Hersteller mit tausenden verschiedenen von den zentralen Anlagen nicht hundertmal implementieren sondern es reicht ja im Grunde genommen wenn man's einmal implementieren würde.
00:18:08: Das wird natürlich auch nichts passieren aber Es wird eine gewisse Konsolidierung geben und ich glaube, wovon auszugehen ist.
00:18:15: Davon bin ich überzeugt dass letztendlich wir diese diesen Monolithen die es heute gibt letztendlich in verschiedenen Schichten wiederfinden werden und manche werden sich rauskristallisieren als diejenigen, die besonders gut Konnektivität herstellen können.
00:18:29: Andere werden sehr gut im Bereich der Funktionen Algorithmik Optimierung sein auch unter Einsatz von KI.
00:18:34: andere sind sehr gut präsentieren das ganze Richtung Endkunden zu bringen Smartphone Apps Web Portale etc.
00:18:43: Das kann man alles zusammen bauen und zusammen kompellieren aus Bestandteilen.
00:18:49: Also es hat wirklich angetreten, Innovation in den Energiemarkt hineinzubringen.
00:18:53: Das ist das eine.
00:18:54: des anderes, mit den Unternehmen aufzubauen.
00:18:56: Eine ganz andere Herausforderung glaube ich und Disziplin vor allem in einem Markt der von Regulierung geprägtes Infrastruktur noch oft lange Entscheidungszyklen.
00:19:05: Ziel ich eine sehr große Herausforderung.
00:19:07: und wenn ihr jetzt auf die vergangenen Jahre zurückschaut was war eigentlich die größte Herausforderung bis dato im Aufbau von Spallen?
00:19:13: In Bezug auf Technologie, Markt, Regulierungen, Finanzierung?
00:19:17: Was sind da die Themen, die euch bewegt haben?
00:19:19: Die euch vielleicht auch zur Verzweiflung angebracht haben.
00:19:22: Warum das so kompliziert ist?
00:19:23: ja und was sind da schwierige Punkte gewesen in meinem Werdegang?
00:19:30: Ja in meiner Wahrnehmung ist einer der Kernchallenges, die wir hatten und nach wie vor haben es Wir haben viele Akteure, die einen klaren Wert durch unsere Plattform erfahren Da immer wieder zu priorisieren.
00:19:43: Welchen gehen wir denn als nächstes an?
00:19:45: Es sind verschiedene OEMs, es sind Wechselrichterhersteller.
00:19:49: Es sind die Endkunden, die einen signifikanten Mehrwert haben und es sind die Verteilungsbetreiber auch direkt vermarkter Flexibilitätsaggregationen Die Wohnungswirtschaft.
00:19:57: alle haben leicht unterschiedliche Anforderungen benötigen aber letztendlich eine Plattform wie wir sie anbieten um ihre eigenen Lösungen darauf selbst zu erzeugen oder wiederum mit Partnern Und da jeweils die Priorisierung zu finden.
00:20:11: das ist nicht immer einfach wird uns allerdings auch immer begleiten dass Das gehört einfach zu unserem Ansatz dazu.
00:20:17: Bitte Martin!
00:20:18: Wir setzen jetzt darauf, dass wir ein Modell etablieren hier im Indie-Markt das es so bisher nicht gibt.
00:20:27: Stößt erst mal auf Verwirrung, vielleicht auch bei manchen etwas Sorge oder Ängsten und nicht jeder mit dem wir letztendlich kooperieren wollen ist da direkt so offen.
00:20:38: Das heißt, wir haben eine Herausforderung an der wir kontinuierlich arbeiten gute Partnerschaften im Markt zu finden, zu schließen und das haben wir glaube ich geschafft bereits mit einigen wirklich guten und nahmhaften Partnern, auch mittlerweile mit Kunden die uns vertrauen.
00:20:56: Es ist ja auch nicht selbstverständlich dass sich mal gerade in der Energiewirtschaft sehr lange etablierte Unternehmen jetzt sagen, ja mit einem Start-up was einer zwei Jahre alt ist, da setzen wir drauf dann wollen wir eine Kooperation aufbauen oder wir setzen auf das Produkt aber das haben wir eigentlich geschafft.
00:21:11: jetzt mit den ersten können auf den Referenzen glaube ich gut aufbauen.
00:21:15: Das heißt, das ist ein sukzessives und kontinuierliches daran arbeiten einfach die positiven Botschaften, die wir aus unserer Arbeit aber auch Symportenschaften generieren, dass sie nicht zu transportieren und daraus wiederum den Weg zur Ebenung für die nächsten.
00:21:31: Ihr habt es quasi so in einem Gründungsworkshop gemacht wo ihr da auch intensiv zusammengesetzt hattet.
00:21:36: Da wird sich auch Andermann getätigt haben für die Gründung von Spanien.
00:21:41: Gibt's doch Anderman?
00:21:42: die jetzt schon verändern müsstet, ja?
00:21:44: Die sich im Nachhinein das Fosche herausgestellt hat zu sagen.
00:21:47: Gibt es da was, was ihr teilen
00:21:48: wollt?".
00:21:50: Ja definitiv!
00:21:51: Eine wichtige These auf die wir gesetzt haben.
00:21:53: und jetzt steigen wir recht tief in ihre Relatorik ein.
00:21:55: Ich hatte ja gesagt der deutsche Markt ist geprägt dass er der erste Markt weltweit ist, der eine Lösung bietet um dezentrale Flexibilität also dezentrelle E-Autos und Wärmepumpen zu steuern.
00:22:08: und das Ganze cyber sicher.
00:22:10: Wir hatten darauf gesetzt, dass
00:22:12: die
00:22:13: sogenannte FNN Steuerbox ein Gerät was sozusagen an die Smart-Meterinfrastruktur angeschlossen wird.
00:22:19: Dass das einen Bestand haben wird und dass da drauf dass das ein attraktiver Träger hat, der für unseren Software-Stick sein kann.
00:22:26: Der kann im Prinzip erst mal überall laufen, kann in den Befritzboxen laufen, im Wechselrichter, in dem separaten Device.
00:22:31: Wir bieten momentan den EnergyLink One an und sonst wo kann er ja laufen?
00:22:35: Wir hatten drauf gesetzt auf der FNN Steuerbox, kann der laufen.
00:22:38: Diese FNL Steuerbox hatten wir darauf gesetzt, dass die auch Bestand haben wird.
00:22:43: Allerdings ist eine neue Regulatur rausgekommen vom Bundesamt für IT-Sicherheit, die im Grunde das sogenannte Steuern aus dem Gateway im neuen Update von der technischen Richtlinie, dass eigentlich in vielen Einbaufällen diese Steuerbox ganz schön notwendig ist.
00:23:02: Das heißt an dieser Stelle muss man schon einmal einen klaren Schiff machen und sagen auf welche Träger hat wer setzt über den ab jetzt?
00:23:09: Also das war zum Beispiel eine klare Erkenntnis wo wir schon umplanen haben müssen Da ist bein sozusagen nochmal von vorne denken müssen, aber die Brückenfunktion in den Haushalt rein und damit das digitale Rückgrat für die Energiewende zu bauen.
00:23:25: Die ist gleich geblieben!
00:23:28: Und habt ihr auf diesen Weg so ein... bis da auch selbst über euch etwas gelernt in den letzten Jahren seit ihr Spine gekründet habt?
00:23:34: Das ist ja auch eine ganz andere Erfahrung an Unternehmen neu aufzubauen.
00:23:37: Gibt es da auch etwas was ihr teilen wollt, was euch überrascht hat vielleicht auch vom Learning von persönlichen?
00:23:45: Also ich finde es total überraschend, wie gut wir nacheinander also immer noch miteinander auch zusammenarbeiten und harmonieren.
00:23:53: Das ist nicht selbstverständlich!
00:23:55: Ich habe sehr viele Einstellungsgespräche geführt in meiner Zeit bei Audi und auch bei Airbus.
00:24:01: allerdings ist das was anderes wenn man sozusagen jemanden einstellt versus man bindet sich über mehrere Jahre an einen Geschäftspartner und muss dann sozusagen immer unter Gleichberechtigten eine Meinungsbildung durchführen und eine Meinung finden.
00:24:14: Es ist ja oft gedeiht unverderrt, eine Meinung muss es sein oder ansonsten fliegt es auseinander.
00:24:20: Und wie wir das immer wieder hinkriegen im Gründungsteam und auch im Management Team.
00:24:24: also das hat mich tatsächlich überrascht dass wir da so gut immer wieder auf eine Linie kommen und sag mal Das Unternehmen voranbringen
00:24:40: Wer sich auf positiv begegnet, ist nämlich über die Zeit hinweg.
00:24:45: Jetzt gibt es uns seit fast zweieinhalb Jahren.
00:24:48: Wir haben es irgendwie geschafft kontinuierlich unsere Marke aufzubauen und vor zweieineinhalb jahren war's beiden einfach nur ein Wort und jetzt haben wir uns ausgedacht und haben sie irgendwann als Marke registriert.
00:25:02: mittlerweile Kennen uns wahnsinnig viele, ich bin tatsächlich überrascht immer wieder auch welche Bekanntheit wir offenbar im Markt bereits erreicht haben.
00:25:10: Über verschiedene Marketing-Maßnahmen natürlich was uns aber auch und das ist der nächste Punkt der überraschend positiv ist finde ich es unser möglich hat auch sehr gute Talente zu akquirieren also Mitarbeiter zu finden die sich eben auch auf das was wir hier vorhin einlassen die den Weg mit uns gehen die auch täglich motiviert sind hier mit uns an einem Stamm zu ziehen die Vision zu erarbeiten, unsere Ziele zu erreichen.
00:25:38: Das ist schon eine ganz starke Sache.
00:25:41: da hatte ich jetzt gar nicht tatsächlich vor Gründungszeit so tief drüber nachgedacht.
00:25:46: aber jetzt im Nachhinein muss ich sagen es ist ja ne ganz wichtige Sache also ein gutes Team zu haben und es ist uns zwar wirklich erstaunlich gut gelungen.
00:25:56: Ja gratulation auch von meiner Seite dazu.
00:26:01: Also wir vom verbunden X nennen eigentlich oft als Referenzbeispielung.
00:26:04: So ein Gründerteam Diversität und auch mit Erfahrung, den ihr mitbringt.
00:26:09: Das zeichnet euch wirklich aus!
00:26:11: Und es gibt keine Selbstverständlichkeit in so einem Konsortsimsum auch in Unternehmen zu gründen – mit den Erfahrungswerten um den Weg, den jeder von euch mit einbringt!
00:26:21: Trotz der vielen Herausforderungen, die wir schon ein bisschen diskutiert haben, glaube ich ist eure Version genau oder wird zunehmend bestätigt.
00:26:28: Und das Thema, wir brauchen neue Lösungen für dieses Energiesystem der Zukunft werden immer häufiger diskutiert und Antworten sind noch offen.
00:26:36: Das heißt so ein richtiger Zeitpunkt glaube ich für Spine.
00:26:39: was braucht es aber jetzt aus eurer Sicht?
00:26:41: Dass Lösungen wie Spine jetzt wirklich auch in die Skalierung kommen bei Innovation ist gut, aber Innovation zählt letztlich nur wenn's skaliert ja und wenn die Anwendung wirklich auch breiter ausgerollt wird.
00:26:50: Was ist euer Blick drauf?
00:26:52: Welcher Umfeld braucht man jetzt
00:26:56: Also unser Angang führt ja über ein Produkt, was im Grunde ein Service von unserer Cloud ist.
00:27:03: Am Anfang war das ein Nebenprodukt.
00:27:05: Ein sogenanntes Netzwerkmanagementsystem mit dem Monteure wenn die in den Smart-Mieter verbauen sofort sehen ob Daten im Backend ankommen und nicht erst Stunden oder Tage später wenn sie längst bei einem anderen Kunden sind.
00:27:15: Das heißt sie sparen sich sehr oft eine Zweitanfahrt.
00:27:18: Das war unser Produkt für den Marktangang und es geht weg wie warme Semmeln.
00:27:23: Niemals geglaubt, dass wir heute sind.
00:27:25: Wir sind im Februar vierundzwanzig gestartet.
00:27:28: jetzt sind wir reichlich zwei Jahre alt das wir heute schon über siebzig tausend Systeme in Monitoring haben.
00:27:34: ja wenn ich das mit anderen Unternehmen vergleichen und sag mal ein gleicher Stadtzeitpunkt hat die Dauer bis zu dieser Größe zu kommen so viele betreute Systemembecken wesentlich länger gedauert.
00:27:45: Insofern können wir schon sehr stolz drauf sein.
00:27:47: Das kann es auch immer wieder über jeden Schritt von null auf eins ist ist eine Challenge von eins auf zehn, ist eine challenge von zehn auf hundert.
00:27:54: Mit jedem Faktor Zehn, der dazukommt.
00:27:56: das immer wieder stabil zu halten is ne Riesenchallenge, riesen Riesenrespekt vor allem an den Thomas dass es immer wieder mit seinem Team so gut hinzukriegen.
00:28:04: insofern was haben wir uns vorgenommen?
00:28:06: Wir haben uns vor genommen dieses Jahr noch die Hunderttausender Schwelle zu knacken also über hundertausend Systeme in der Betreuung und dann Schritt für Schritt die Werte die wir geplant haben auszufahren also sowohl die Customer Base zu erweitern Mit weiteren Kunden, deren Vertrauen wir erlangen.
00:28:23: Wir haben statt heute über dreißig Kunden die sozusagen Endkundenhaushalte dann bedienen und pro Endkundenaushalt den Value-Stack zu erhöhen eben nicht nur das Monitoring von dem Gateway sondern eben auch Energie Services, Energieflusssteuerung zu ermöglichen.
00:28:39: ich glaube über den deutschen Weg dass wir eben das komplette dezentrale System denken mit insgesamt drei Sechzig Millionen Messlokationen bis zum Jahr zwanzig, zwundreißig.
00:28:50: Und achtundzwanzig Millionen davon sind allein Pflichteinbauffälle fürs Smart-Meter.
00:28:53: Das gibt schon alleine sehr, sehr gute Skalierung.
00:28:56: Wir sehen aber auch in diesem Ansatz nicht nur messen sondern auch Steuern Ein internationale Blaupause die andere Länder auch benötigen werden Die heutgebend Cloud Only von dem Goodwill der Wechselrichterhersteller zum Beispiel abhängig sind ob Steuersignale durchkommen oder nicht.
00:29:15: Gerade jetzt kamen die Zahlen von der Energieagentur wieder raus.
00:29:18: Es gibt eigentlich in allen Regionen sieht man sehr, sehr klar den Quotienten wie viel Invest fließt in Fossile versus wie viel Fließt erneuerbare?
00:29:29: Der Quotiant von Erneuerbarer zu Fossil ist überall größer, ca.
00:29:34: über die letzten Jahre Afrika, Asien China Japan Korea Europa alle Regionen der Welt bis auf zwei Die USA und Middle East.
00:29:45: Dort ist dieser Trend nicht erkennbar, aber ansonsten alle anderen.
00:29:48: insofern sehen wir dann hervorragendes Modell was wir hier in Deutschland vorarbeiten wo Spine am Zentrum der Technologieführer ist das auch in andere Länder insbesondere Europa auszurollen.
00:30:03: Wenn man nochmal nachschärfen soll im Prinzip von welches Umfeld braucht zum europa damit diese Lösungen wirklich so eine Diskalierung kommen?
00:30:10: bremst aktuell mehr die Regulierung oder Bremsen aktuell mehr noch technologische Möglichkeiten sind, die Dinge auszurollen.
00:30:19: Ich würde sagen weder noch... Also die Regulatur ist eine Europa relativ homogen.
00:30:24: Die Gesetze der Physik sind verstanden.
00:30:27: Wir brauchen Energieunabhängigkeit.
00:30:28: Wir wollen eine starke Wirtschaft haben, die nicht zig Milliarden jedes Jahr einfach nur ausgeht um Energie zu beziehen.
00:30:34: Und natürlich by the way, das hilft auch für die nachfolgenden Generationen mit lebenswertem Zukunft zu erhalten.
00:30:39: Das ist erkannt.
00:30:40: Insofern haben wir dann eine gute Regulaturik auf europischer Ebene, die eigentlich auch in allen Ländern gut umgesetzt ist.
00:30:45: Klar an der einen oder anderen Stelle könnte es schon noch besser sein aber im Wesentlichen würden uns da nicht mehr wünschen genauso bleiben.
00:30:52: Die Klimaziele vor allem halten zwanzig.
00:30:55: Vierzig ist ein wichtiges Datum dass wir sozusagen allen klar ist was zu tun ist um eben das erneuerende Energiesystem reinzukommen.
00:31:03: Es ist noch mit Technischen Challenges verbunden, auch mit Systemischen Challenges aber regulatürlich bitte idealerweise so lassen wie es ist.
00:31:11: was noch helfen könnte ist ein mindestens neutraler bis vielleicht positiver sogar Blick in den Medien.
00:31:18: wenn wir heute hören dass die Straße von Hummus besetzt ist und wir an der Tankstelle sehr viel mehr bezahlen dann ist das ein Faktor.
00:31:27: ich habe zu Hause sowohl als Familienauto einen alten Diesel als auch ein Elektroauto.
00:31:33: Das Elektro-Auto, wenn ich schaffe das tagsüber zu laden, zahle ich reichlich einen Euro pro hundert Kilometer.
00:31:40: Wenn ich es über Nacht mit der Batterielad, also Lebenszyklus der Batterie eingepreist, zahl' ich reICHLICH drei Euro pro Hundert Kilometern.
00:31:47: Der Diesel hat mich vor der Krise zehn Euro pro Kilometer gekostet und mit der KrISE dreizehn Euro.
00:31:53: Da ist fast nur ein Faktor zehn an Unterschied je nachdem wie ich schaffe zu ladenen.
00:31:58: Das sollte eine viel größere Rolle zu spielen, um eben Menschen auch auf die Idee zu bringen, Mensch da gibt es noch was zu holen.
00:32:07: Wie beficke ich mich denn selber in das neue Energiesystem auch reinzukommen?
00:32:10: Also dieses Narrativ durch die Medien würde glaube ich der Sache mehr helfen als regulatorische Änderungen.
00:32:19: Und ich würde auch einen Punkt gerne ergänzen, den ich noch sehe.
00:32:23: und wie kriege man das Ganze noch ein bisschen beschleunigt... Wir sprechen von einer großen Transformation, wahrscheinlich die größte Transformation.
00:32:32: Das gesamte Energiesystem umzukrempeln und maßgeblich auf Erneuerbare umzustellen bedeutet halt auch organisatorische Transformation.
00:32:41: also heißt auch in etablierten Unternehmen und Konzernen, die es seit hundert Jahren gibt oder länger und die schon immer Energie gemacht haben jetzt auch zu sagen okay was muss ich denn jetzt eigentlich tun wie muss sich mich selbst verändern?
00:32:55: um diesen Wandel mitzugehen, diesem Wandel auch aktiv zu gestalten.
00:33:00: Und wie kann ich denn da jetzt auch über zusätzliche oder neue Kooperationen mein Geschäft tatsächlich weiterentwickeln?
00:33:08: Ich glaube das ist was wo ich sage mal oder wir aus dem Start-up gerne nochmal den Appell auch los werden könnten möchten ja da noch stärker doch in der Kooperation zu gehen zwischen den, die innovative Technologien entwickeln und noch nicht die Marktetablierung haben.
00:33:29: Vielleicht auch manchmal nicht die Marktreife aber zumindest eine Technologie entwickelt haben, die das nämlich zukunftsfähig ist.
00:33:36: Wie kriegt man das integriert mit eben den Strukturen, die es eben gibt?
00:33:40: Und diese natürlich auch geben muss!
00:33:41: Und wie können wir gemeinsam so eine Energiewende vorantreiben?
00:33:45: Das ist ein Punkt, der noch eine Beschleunigung sagen könnte im Markt generell.
00:33:54: Okay, also gemeinsam mit dem Ökosystem
00:33:57: denken?
00:33:58: Genau,
00:34:00: Energiewende passiert nicht alleine sondern gemeinsam mit allen Plänen.
00:34:03: aber auch in Starter baut man nicht alleine nichts wie Eures, sondern man braucht auch sozusagen Investoren.
00:34:08: ihr habt ja schon einige Finanzierungsrunden gemacht Und VerbundX ist ja auch eine stolze Investor-Song in eurer Unternehmen.
00:34:17: Meine Frage aber hat jetzt immer mehr Investoren zur Auswahl, warum habt ihr euch einerseits so entschieden Verbundx aus Investor ein Board zu holen und nach welchen Kriterien sucht sie auch den Captable aus?
00:34:30: Wie macht sie die Beziehungen zu einem Investoren?
00:34:33: Es geht nicht nur um Kapitales, es geht ja auch über das Ökosystem, Zugang zu Branchen wie zum Netzwerken.
00:34:38: Was sind da entscheidende Kriterie?
00:34:41: bei der Investoren-Auswahl.
00:34:44: Ja, vielen Dank auch für die Frage, Franz!
00:34:46: Das hängt natürlich stark von der FASAB in der das Unternehmen gerade ist.
00:34:49: Wir haben eine Pre-Sitrunde-Gerase mit addert halb Millionen.
00:34:53: Da hatten wir uns schon sehr gefreut dass wir euch als Investor gewinnen können und jetzt in der Sitrunde nochmal mit drei Millionen seid ihr ja auch wieder dabei gewesen und habt aktiv noch mal weiter investiert wie alle auch Bestandsinvestoren und das freut uns natürlich.
00:35:10: Was wir generell von Investoren suchen, ist natürlich dass die aktiv gerne unseren Weg begleiten und mitgestalten wollen.
00:35:17: Im Sinne von die Vision erfüllen das ja als Menschheit sogar unser komplettes Modell umstellen unsere komplettes Wirtschaftssystem entkoppeln von einem Verbrauch von fossilen Energien hinzu allein auf erneuerbare Energien dominiert dieses mit voranzutreiben.
00:35:41: Also dieses Mindset war uns auch sehr, sehr wichtig in den vergangenen Finanzierungsrunden und Franz da hat euer Pitch hervorragend dazu gepasst.
00:35:52: Deswegen war es uns auch eine große Ehre euch als Investor zu gewinnen.
00:35:57: Verbund ist ein super, super glaubwürdiger Investor als ein Unternehmen was über viele Jahrzehnte schon vor allem aus Wasserkraft Energie erzeugt und eben vertreibt das ist ja eure Haupteinkommensquelle, also schon seit vielen, vielen Jahrzehnten regenerativ unterwegs ist auch ein hervorragendes Puzzlestück im Gesamtenergiesystem der Zukunft in Europa.
00:36:20: Das macht euch sehr glaubwürdig und wir hatten uns versprochen das wird durch euch an weitere Kundenkontakt bekommen und auch an weitere Investoren kontaktiert.
00:36:29: Gerade Franz durch dich, durch dein Netzwerk hat das auch hervorragend funktioniert.
00:36:34: Wir machten immer mal so Dinner mit verschiedenen Investoren.
00:36:37: Hat uns glaube ich auch sehr gut geholfen im Angang in der Ansprache von weiteren Investoren die gerade im Energiebereich unterwegs sind aber auch ganz reine Finanzinvestoren die jetzt nicht notwendigerweise ausschließlich in Energie investieren.
00:36:52: Das war sehr hilfreich Das möchte ich gerne unterstreichen, also Angang von Investoren auch von neuen Kunden gewinnen.
00:36:59: Auch sagen wir die Präsenz das du ermöglicht hast dass wir beispielsweise am Handelsblatt Energiegipfel teilnehmen konnten.
00:37:08: Das war noch eine tolle Aktion und was uns immer wieder begleitet ist ja euer Beitrag im Beirat von Spine wo wir immer wieder auch miteinander sparen können.
00:37:20: der Jan Kupal hat dann eine hervorragende Rolle aus deinem Team der auch uns immer mal wieder challenged in unseren Gedanken.
00:37:27: Heute habt ihr euch das gut überlegt, denkt da auch nochmal in die Richtung sehr wertvoller Input.
00:37:33: Das
00:37:34: wollte ich auch noch einmal gerne betonen, also die Art und Weise wie wir im Beirat zusammenarbeiten, wie ihr uns Feedback gibt und gewisse Leitplanken, gewisse Vorschläge, auch Challenges uns mitgibt ist wie für wertvoll Kann ich nur bestätigen und noch eine Ergänzung auch, dass ihr natürlich nicht nur sozusagen so eine Art Mutter seid.
00:37:58: Ja also auch jetzt Investor sondern aber auch gleichzeitig haben wir viele Schwestern gewonnen durch die Portfoliokompanies also in die ja auch investiert.
00:38:06: Ich komme jetzt gerade aus dem Termin mit einer von denen, wo wir eben gerade über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen.
00:38:13: und wie können wir gemeinsam technologisch integrieren?
00:38:16: Wie kann man gemeinsam den Markt bedienen?
00:38:18: Das ist natürlich auch total wertvoll wenn solche Beziehungen eben über Investor wie euch entstehen.
00:38:25: Na, sehr gerne.
00:38:26: Ich glaube da haben wir alle drei so einen seltene Ansatz.
00:38:29: So eine Innovation passiert nur über Ökosystemen und gerade das Thema Energiezukunft ist ja so eine komplexe Herausforderung.
00:38:34: Man löst ein Problem und ein neues Problem tut sich auf.
00:38:37: Also da ist es schon wichtig in Ökossystemen zusammenzuarbeiten weil jeder einen Teil der Lösung bringen kann und keiner die gesamte Lösung anzubieten hat.
00:38:48: Wenn ich jetzt so abschließend damit zurückschaue und auch persönlich reflektiert auf zu eurer Gründerreise, ist es doch so.
00:38:54: Und Ron, du hast es ja vorhin schon gesagt, das Überraschende für dich war auch so, dass es immer noch gut funktioniert.
00:39:01: Was habt ihr persönlich am meisten gelernt von dieser Reise?
00:39:03: Die ihr jetzt gemacht habt?
00:39:05: in den letzten Jahren hat sich auch verändert.
00:39:07: Zuerst die Reise quasi ein allein Gründerteam dann mit Investoren wieder auch Komplexes vom Umfeld.
00:39:13: Das wäre eine Frage.
00:39:14: und eine zweite Frage abschließend.
00:39:17: Was würdet ihr jungen Menschen mitgeben oder so erfahrenen Menschen, die jetzt sagen, sie möchten ein Unternehmen gründen?
00:39:22: Gibt es da einen Tipp in einer Ratung, denen er gerne teilt?
00:39:25: Es
00:39:28: ist sehr, sehr schwer sich darauf vorzubereiten.
00:39:31: also mir war klar von einer Konzernkarriere kommend das würde eine emotionale Achterbahnfahrt weil man egal was passiert immer viel näher dran ist.
00:39:40: Man ist viel stärker persönlich betroffen weil immer das ganze Unternehmen mit dran hängt.
00:39:45: Wir hatten mit einigen Investoren gebrochen und natürlich gab es auch die eine oder andere Absage.
00:39:50: Und so ähnlich ist das auch mit unseren Kundengesprächen, viele sind von Spanien begeistert, von den Werten, die wir auf deren Seite schaffen können aber auch nicht alle.
00:39:58: Manche denken in eine komplett andere Richtung, der Martin hat sie auch schon angedeutet.
00:40:01: So wenn ich jetzt einen Termin habe, der mal schlecht läuft und kurz danach ist der nächste Termin muss ich ja trotzdem emotional darauf vorbereitet sein und diese emotionale Achterbahnfahrt ganz, ganz positiv manchmal zu ganz schlecht und auch wieder umgekehrt.
00:40:16: Das macht was mit einem.
00:40:17: Es ist sehr schwer das zu beschreiben aber da sozusagen immer wieder Mut zu schöpfen dabei zu bleiben und positiv weiter an der Mission zu arbeiten.
00:40:31: Was ich jedem nur raten kann, das zu beachten und sich nicht in Mutigen zu lassen.
00:40:42: Ich habe noch auch so eine Erfahrung jetzt in den letzten zwei Jahren gesammelt und mich gelernt.
00:40:49: Das Arbeiten bei Spine muss ich sagen, rückblickend über über zwanzigjährige Berufserfahrung ist tatsächlich die schönste Zeit in meiner Berufslaufbahn bisher.
00:41:01: Auch wenn es Bihonsat sehr emotional sein kann und von Höhen und Tiefen geprägt.
00:41:06: aber dann diese Möglichkeit zu gestalten ... dann auch daraus zu lernen, was aufzubauen... ... Verantwortung zu tragen und zu übernehmen.
00:41:18: Zu koordinieren, et cetera.
00:41:19: Ich sage mal den Markt ganz anders kennenzulernen.
00:41:25: Muss ich es euch noch zugeben?
00:41:26: Den Markt!
00:41:27: Und damit man nicht jetzt im Fall Kunden aber auch Partner... ...und jetzt mit euch in sich auch Investoren so in der Intensität... ...in den Jahren zuvor nicht kennengelernt.
00:41:38: Das ist etwas das mich... Nachhaltig begeistert und was mir jeden Tag wahnsinnig viel Spaß macht, eben hier zu arbeiten in den Job.
00:41:45: Ich brauche keine Minute und kann eigentlich nur empfehlen anderen die sich mit dem Gedanken tragen.
00:41:53: also sicherlich ist es etwas wo man wahrscheinlich zeitlich sehr viel investiert und auch vielleicht emotional viel investieren aber das kann auch sehr viel bringen.
00:42:04: Man sollte sich einfach darauf einlassen Da hat sich darauf einstellen, dass am Ende man in allen Dimensionen mit Menschen arbeitet und ich glaube am Ende so positiv daraus zu gehen und diese Positivität zu entwickeln und zu behalten ist das ganz Wichtigste dabei.
00:42:23: Vielen Dank Martin, vielen Dank Ron für unser gemeinsames Gespräch und vor allem auch für die Offenheit!
00:42:28: über die emotionale Achterbahn, wie du es genannt hast, zu sprechen.
00:42:33: Die man einfach aus Gründer hat und Mathe mit der Sitzung so schön genannt hat.
00:42:37: auch die Gestaltungsfreiheit, dass man wirklich selbst gestalten kann, eine Unternehmen aufbauen kann und ganz anders wahrscheinlich auch im Flow ist, solche Dinge zu erledigen und einen Beitrag zum größeren Ganzen zu leisten.
00:42:51: Energiezukunft entsteht nicht nur durch Technologien sondern vor allem durch Menschen, die diese Technologie in den Markt bringen sollen verantreiben.
00:42:58: Vielen Dank für's Zuhause beim heutigen Podcast im Barring Tomorrow mit Ron Metz und Martin Stözzl, die beiden Gründersung von Spine Energy.
00:43:06: Wenn Ihnen diese Episode gefallen hat, vergesst nicht den Barring tomorrow zu abonnieren, unsere Bewertungen zu hinterlassen!
00:43:12: Ihr Unterstützung hilft uns mehr faszinierende Gäste einzuladen, die Diskussion über Innovationen, Klamathik- und Venture Capital am Laufenden salten – vor allem auch um Impact zu erzielen.
00:43:21: Denken wir daran.
00:43:22: Unsere Energie Zukunft baut auf die Dinge auf, die wir heute entscheiden, nicht morgen.
00:43:26: Letzen Bauer tomorrow together.
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