Sacher: innovation inside a 150-year old company

Shownotes

Mehr Informationen zu den Innovationsaktivitäten von VERBUND gibt es unter https://www.verbundx.com/de ! Mehr Informationen zum Hotel Sacher und zur Sachertorte gibt es unter https://www.sacher.com/de/, unter [https://www.sacher.com/de/150-jahre-sacher-wien/ und unter https://shop.sacher.com/](https://www.sacher.com/de/150-jahre-sacher-wien/ und unter https://shop.sacher.com/) . Mehr Infos, Hintergründe und Neuigkeiten gibt es auf den LinkedIn und Instagram Seiten von Sacher https://www.instagram.com/sacherhotels und https://www.linkedin.com/company/sacher-hotels-betriebsgesellschaft-mbh/.

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00:00:04: Empowering Tomorrow, der Podcast von Verbund

00:00:07: X. Das Wort Tradition hat ja was Brandgefährliches.

00:00:14: Nämlich eine Idee das so bleiben muss wie es derzeit ist.

00:00:19: Wir versuchen vielleicht so mit Augen zwingern und schmunzeln das älteste Start-up der Welt zu sein.

00:00:25: Wir haben ein Sachaerfolgsdreieck.

00:00:27: Es besteht aus begeisterten Gästen den besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und nachhaltigen finanziellen

00:00:33: Erfolg.

00:00:35: Herzlich willkommen bei Empowering Tomorrow, dem Podcast vom Verbund X. Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen beleuchten wir die Energiezukunft Europas.

00:00:45: Wir sprechen über Innovationen Technologien Uninitiativen Die unsere Energiewelt von morgen schon haltegestalten.

00:00:53: Wie schaffen wir eine klimaneutrale Energiezukunft?

00:00:56: Wie können wir die Innovationslüge in Europa schließen?

00:00:59: Das sind die Themen, mit denen wir uns in diesem Podcast beschäftigen.

00:01:03: Mein Name ist Franz Zeichbauer.

00:01:04: Ich bin Geschäftsführer vom Verbund X, der Innovations- und Ventureinheit von Verbund dem führenden Energienunternehmen Österreich.

00:01:11: Los geht's!

00:01:14: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Empowering Tomorrow – den Podcast vom Verband X. In unserer dritten Staffel stellen wir die Menschen hinter Innovationen in den Mittelpunkt.

00:01:25: Gründer, Krönderinnen, Unternehmer, Entscheider.

00:01:29: Menschen, die zeigen wie Wandel in der Praxis gelingt.

00:01:33: Heute schauen wir bewusst auf eine andere Art von Innovationsgeschichte Denen.

00:01:38: Innovation entsteht nicht nur in Garagen, Start-ups oder Deckunternehmen.

00:01:43: Manchmal entsteht sie auch in Unternehmen die seit Generationen erfolgreich sind und deren größte Herausforderung vielleicht gerade darin liegt sich ständig neu zu erfinden ohne ihre Tätität zu verlieren.

00:01:57: Unser heutiger Gast führt eine der bekanntesten Marken Österreichs.

00:02:03: Das Hotel Sacha steht bereits seit beinahe hundertfünfzig Jahren für Gastfreundschaft Qualität und Tradition.

00:02:09: Gleichzeitig hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt.

00:02:15: Mit neuen Geschäftsunternehmen, Digitalisierung und einer starken Unternehmenskultur mit einem klaren Blick in die Zukunft!

00:02:21: Ich freue mich sehr auf das heutige Gespräch mit Matthias Winkler, CEO der Sachergruppe.

00:02:26: Lieber Matthias, schön dass du heute bei uns bist.

00:02:28: Herzlich willkommen!

00:02:30: Herzlichen Dank für die Einladung – ich freue mich auf unser Gespräch!

00:02:34: Matthias?

00:02:34: Bevor wir über Innovation, Strategie und Zukunft sprechen, wenn ein Gast heute zum ersten Mal das Hotel Sache in Wien betritt Was soll in den ersten dreißig Sekunden spüren, wenn er eintritt?

00:02:47: Er soll spülen, dass wir lange auf ihn gewartet haben und der jetzt ganz herzlich willkommen ist.

00:02:54: Und ein echtes Stück Wind betreten hat.

00:02:59: Das kann ich bestätigen!

00:03:01: Wenn ich international die Gäste habe und ihnen etwas Besonderes zeigen möchte am Abschluss eines Tages dann bringe ich sie meistens auch ins Sacher und da sie sich nur ergriffen macht von der Atmosphäre, die man dort spürt.

00:03:11: Aber diese besondere Atmosphäre, die wir jetzt auch beschrieben haben ist wahrscheinlich etwas das man nicht im Strategie-Papier festhalten kann und das gelebt wird.

00:03:20: Mich würde jetzt am Anfang auch interessieren wie war dein Weg an der Spitze dieser traditionreichen Hausesacher?

00:03:28: Insbesondere deshalb auch weil du hast vor dem einen anderen Sache auch eine sehr spannende vielfältige Karriere gehabt.

00:03:34: was reizt dich jetzt auch daran so ein Haus mit so großer Geschichte zu führen und zu leiten?

00:03:39: also Da eintritt, hier war mal alles andere als geplant und alles andere ist ein Jugendraum.

00:03:47: Sondern mein erster Berufswunsch war eigentlich Fußballer, der meinen Vater eher zur Verzweiflung und meine Mutter sofort zur Tatsche hatten hat lassen.

00:03:56: und sie hat mich zum ersten Fußballtraining geschickt.

00:03:57: und dann war klar, Fußballer wird das keiner!

00:04:01: Und so hat meine berufliche Laufbahn letztlich nie einen eine Jobdescription als Ziel gehabt, sondern war getrieben von der Hauptmutter, würde ich sagen Neugier.

00:04:17: Mich interessieren haben immer und interessieren bis heute sehr viele Dinge.

00:04:23: Und so hat es mich ja mal als studentenlischen Nebenjob verschlagen ins Home-Order-Television hieß das damals also der studentischen Nebenjob, wo mein Studium zu verdienen war am Telefon, Hundehandel, Fitnessgeräte, Küchengeräten etc.

00:04:42: zu verkaufen gleichzeitig aber auch große Partys zu veranstalten in der Eventbranche.

00:04:50: Beides nicht sehr förderlich für den Studienerfolg Aber glaube ich ein gutes Learning fürs spätere Leben.

00:04:59: Und von dort ging es dann weiter letztlich zu McDonalds Von einem Franchisenehmer der Frage, ob ich mir vorstellen kann ein Trainee-Programm zu machen.

00:05:09: Das ist im Wesentlichen aus einer Zeit im Restaurant bestand und glaube ich viel gelernt.

00:05:14: gemeinsam mit einem Franchise neben einen Lokal aufgesperrt haben wir Pommes gemacht wie Zees geputzt also alles was so dazugehört und das über eineinhalb Jahre und von dort dann in die sogenannte Servicezentrale.

00:05:25: das war auch schon mal mein erstes großes Learning.

00:05:28: Also da spricht man nicht von einem Headquarter sondern letztlich.

00:05:31: Wir sind für die Franchisenehmer draußen da und dort bin ich in die Marketingabteilung gekommen.

00:05:36: Und habe halt, glaube ich alles was man so über Marke lernen kann gemeinsam mit der operativen Erfahrung davor hat mich zu meinem nächsten Job ins Finanzministerium gebracht.

00:05:46: Dort war ich sieben Jahre im Pressesprecher und Kabinettschef vom Bundesminister Grasser und hab in der Politik weiter gelernt, was ich in der Hochschülerschaft während des Studiums schon in Grundzügen versucht habe Wie funktioniert unsere Republik?

00:06:03: Wenn man was will, wie kriegt man es.

00:06:05: Wenn wir etwas nicht wollen, wie verhindert man's?

00:06:09: und daraus wurde dann wieder ein bisschen Selbstständigkeit bis ich schließlich zu Bewin gekommen bin.

00:06:17: Ein personatiertes Gaming- und Wettunternehmen in einer spannenden Zeit also in Europa.

00:06:25: so eine Mischung zwischen Verboten aber doch nicht ganz.

00:06:31: Auch der Herausforderung von Responsible Gaming gab und von dort wieder in die Selbstständigkeit.

00:06:36: Und dann kam irgendwann schließlich die Frage, wer soll das Familienunternehmen nach meiner Schwiegermutter weiterführen?

00:06:43: Hier sitze ich in einem kleinen Sachabüro, dass gar nicht so schmuck ist wie die Zimmer.

00:06:52: Das hast du anscheinend mitgenommen von McDonald's, quasi die Firmenzentrale, genau serviceorientiert.

00:06:58: Und so jetzt auch die Situation.

00:07:00: Ja

00:07:01: und ich habe Zeit lang überlegt ob ich überhaupt noch einen Büro brauche oder ob ich nicht mit Laptop und flexibel im Unternehmen unterwegs bin aber ist schon gescheit auch einen Platz zu haben wo man hin und wieder alle findet.

00:07:15: Jetzt hast du viele verschiedene Stationen auf deinem Karriereweg gehabt.

00:07:19: Wenn du jetzt zurückblickst, welcher Schritt wir eigentlich aus damaliger Situation sagen, jeweils der mutigste?

00:07:24: Gibt es eine, wo du sagst, das ist am meisten so ein Muderforderung diesen Schritt dann auch zu gehen?

00:07:30: Ich habe ehrlicherweise sehr stark auf meinem Bauchgefühl und sehr wenig strategischen Grundfokus gehabt, sondern wie Eingang schon erwähnt hat mich die Neugäte getrieben – das wird mich interessieren, das schaue ich mir an!

00:07:45: Ich wusste, solange man nicht verheiratet ist und keine Kinder hat gibt es wenig One-Way Decisions.

00:07:52: Also du kannst ja aus allem wieder raus und du kannst jetzt noch einmal überlegen.

00:07:58: deshalb glaube ich war der mutigste Schritt Kinder zu kriegen und nicht einen Job zu stark.

00:08:09: Das ist jetzt viel auch von Neu gesprochen.

00:08:12: Wenn man von außen auf das Hotelsacher die Sachergruppe schaut, dann denkt man wahrscheinlich am ersten Blick auf Tradition, auf Historie.

00:08:20: Gleichzeitig wenn wir sprechen, sprichst immer sehr oft über Innovation, dass es so ein sehr zentrales.

00:08:27: Worum ist eigentlich aus deiner Sicht Innovation für eine Unternehmen wie die Sachakruppe so zentrall in Zeiten wie diesen?

00:08:33: Das Wort Tradition hat ja was Brandgefährliches nämlich eine Idee, dass es so bleiben muss wie es derzeit ist.

00:08:44: Und mit der Frage habe ich mich natürlich sehr intensiv auseinandergesetzt, wie ich ins Unternehmen gekommen bin weil da sehr viel immer vom Traditionsunternehmen gesprochen wurde und Freunde die dann gehört haben hey du machst jetzt einen Job aber was ist denn dazu tun?

00:08:58: Das Sache rente ich von alleine!

00:09:00: Die beiden Dinge haben mich immer sehr gestört.

00:09:05: Nicht ganz ohne Grund, dass einzige Fünf-Sterrenhaus in Wien sind.

00:09:08: Dass noch eine Familie gehört und von ihr geführt wird.

00:09:12: Und auf der anderen Seite diese Tradition ja nie bestand aus Plüsch und Marmor oder Eichenboden sondern Tradition hat bei uns eher unternehmerischer Mut Leistungsbereitschaft auch der Mut zur Veränderung und so ist Sacher quasi aus einer Schokoladentorte heute ein ein doch großes touristisches österreichisches Unternehmen geworden und die Torte vielleicht das bekannteste der Welt.

00:09:42: Und wir versuchen, vielleicht so mit Augen zwingern und schmunzeln, dass älteste Start-up in der Welt zu sein, sprich respektvolle Vergangenheit, woher willkommen aber gleichzeitig auch Bekenntnis und Begeisterung zu einer Zukunft, die wir alleine aus der Vergangenkeit nicht ableiten

00:10:00: können.".

00:10:02: Der Vergleich mit dem Start-up ist sehr spannend, weil viele große Traditionsunternehmen tun sich ja schwer, Neues zuzulassen.

00:10:07: Also Innovationen zuzulesen und wirken zu lassen.

00:10:10: Wie schaffst du das?

00:10:11: Wie schafft sie das im Hotelsacher?

00:10:15: Ich glaube dass es sehr stark mit Syrung und Beispiel zu tun hat.

00:10:20: also sich, ich werde heuer, der technologischen Entwicklung die uns im Alltag begleitet nicht zu verschließen sondern TikTok selbstverständlich mal zu probieren und zu versuchen, dort mitzukommen.

00:10:35: Also Social Media als Teil des persönlichen Lebens und damit auch zu zeigen dass man mit der Zeit gehen will um nicht mit derzeit zu gehen auf der einen Seite und auf die anderen Seite glaube ich auch diese nächste Generation durchaus mal ranzulassen Und zu sagen, da habt ihr vielleicht auch einen abgeschlossenen Bereich und jetzt probiert mal mit kleinen Zielvergaben nicht selbst weg.

00:11:01: Sondern wo können wir KI zum Beispiel nützen um für das Unternehmen einen Vorteil herauszunehmen?

00:11:11: Aber zurück zu deiner Frage ist es glaube ich vor allem Mut Neugier in der Kultur zu verankern inklusive Fehlerkultur und auf der anderen Seite die Führungskräfte so auszuwählen dass sie kompatibel mit Innovationen sind und nicht Verwalter oder Verwaltherinnen, die sich der Innovation sogar verweigern.

00:11:34: Mit Perspektive der Kunden eurer Gäste, wenn jetzt zurückschautest du um die letzten zehn Jahre?

00:11:39: Wie haben sich da die Erwartungen der Gästen auch verändert an ein Haus wie Eures?

00:11:43: Gibt es Dänzensagen, Entwicklungen, die man klar zeigen kann?

00:11:48: Ich glaube das ist so ziemlich alles anders geworden.

00:11:51: Es ist von der persönlichen Erwartungshaltung Gäste, die bei uns aus über hundert Nationen kommen und zu zweiundneinzig Prozent nicht aus Österreich sind.

00:12:01: Gibt es die klare Erwartungshaltung?

00:12:03: Dass das jetzt nicht irgendeinen Aufenthalt in irgendeinem Hotel ist, wo es um Schlafen essen, trinken, wohnen geht.

00:12:08: Sondern es gibt die Erwartungshaltung des Erlebnisses und zwar nicht irgedeine standardisierten sondern des höchstpersönlichen.

00:12:15: Das heißt wir müssen allen unseren Gästen individuell persönlich begegnen.

00:12:19: Das ist der eine Punkt.

00:12:20: oder zweite Punkt Auch wenn sie in der öffentlichen Diskussion vielleicht ein bisschen in den Hintergrund gekommen ist, ist es so ein bisschen Luxus ohne schlechtes Gewissen.

00:12:31: Also das Thema Nachhaltigkeit ist da mit der Einschränkung.

00:12:35: Es darf den Komfort des Einzelnen nicht einschränken aber es ist schon nicht egal ob welchen Strom du hast woher deine Lebensmittel sind wie du mit deinen Mitarbeitenden umgehst und so weiter und sofort.

00:12:47: also das ist definitiv ein großer Punkt Mehr als Commodity, also das wird auch zum Unterscheidungsmerkmal zu sehen.

00:12:59: Auch mit einer nächsten Generation.

00:13:03: Halt und neu.

00:13:04: immer gleich geblieben ist die Qualitätserwartung.

00:13:07: Also die höchste Qualität ist unser Mindestmaß.

00:13:12: Und zum Schluss geht es wahrscheinlich um ein authentisches regionales lokales der Wust sein.

00:13:21: Also niemand wäre mehr als quasi ein Tourist nach Wien oder nach Salzburg kommen, sondern möchte einheimischer wenn man das so sagen will oder einheimische auf Zeit sein also ein bisschen Wienerin für die nächsten fünf Tage.

00:13:36: Das ist die Erwartungshaltung und das müssen wir liefern und je besser wir das können, desto erfolgreicher werden wir

00:13:41: sein.".

00:13:45: Und gibt es Beispiele, die du sagen kannst wo Gäste im Sacher wirklich Innovation erleben, die ihr in den letzten Jahren eingeführt habt?

00:13:51: Wo ist spürbar ist zu sagen Da gibt es so ein neues bei euch.

00:13:56: Also, ein Projekt das die Gäste nicht spüren aber wir schon full up and running sind war ein sprachgesteuertes Zimmer wo wir... Das haben wir einfach einmal gebaut um zu wissen welche Schnittstellen ergibt diese Technologie für zukünftige Umbauten in den Zimmern weil dies in einem historischen Gebäude nachzurösten immer sehr komplex ist.

00:14:20: Und deshalb haben wir mal ein Sprachgestalt des Zimmer gebaut und haben geschaut, was heißt das für die schnitztelle Lüftung?

00:14:25: Für Klima, für Fernseher, für Vorhänge usw.

00:14:28: Das war sehr spannend!

00:14:30: Wir haben es dann wieder quasi vom Netz genommen.

00:14:32: also das Zimmer gibt's aber die Sprachsteuerung ist nicht aktiv weil letztlich die Spracht Software noch nicht ausgereift genug war und statt des Programmwechsels vielleicht sich die Vorhinge zugezogen haben.

00:14:49: Eine Form von Technologie, die andere war ja du kannst dein Zimmer wie die Kaiserin Sissi damals noch mit dem Zimmerschlüssel aufsperren oder du nimmst deinen Chip den du bei uns an der Rezeption kriegst.

00:15:01: Oder auch mit NFC-Technologie dein Smartphone.

00:15:06: und die Kunst ist nicht das eine oder das andere sondern letztlich alle diese Technologien miteinander oder diese Möglichkeiten für den Gas zu vereinen.

00:15:16: Das ist oft sehr komplex, wenn ein Türschloss quasi drei verschiedene Technologien können muss.

00:15:22: Dort spürt ein Gast und kann es letztlich frei entscheiden aber auch mit einem Chatbot den er im Sacher verwenden kann und vielleicht damit seine höchstpersönliche empfundene Sprachbarriere weil er vielleicht nicht gut genug eng gespricht bei uns nicht gesprochen wird überwinden kann und chatten kann in seiner Muttersprache.

00:15:48: Das sind so Dinge, die man wahrscheinlich auf den ersten Blick im Sacher nicht vermuten würde.

00:15:52: auch da ein Beispiel wir hatten einen VoicePod.

00:15:54: dann muss man wieder vom Netz nehmen weil die Qualität nicht unsere Erwartungen entsprochen hat aber den suchen wir weiter.

00:16:04: Wir müssen jetzt auf die Entwicklungen in eurer Branche schauen und das ist eine sehr spannende Beispiele genannt, wie ihr euch verändert.

00:16:11: Wie ihr auch Dinge verprobt, ein klassisches Innovations-Business.

00:16:14: Verproben, genau dann umsetzen oder nicht umsetzten je nachdem ob die Technologie reif ist.

00:16:19: Verändert sich eure Branche eigentlich mehr über veränderte Kundenachfrage?

00:16:24: Oder neue Wettbewerber, die im Markt kommen?

00:16:27: Wo gibt es da mehr Veränderungsdruck?

00:16:29: Ja ich glaube dass der Veränderungstruck tendenziell stärker von den Kundinnen und Kunden, von unseren Gästen kommt.

00:16:36: Die zu Hause oder im Arbeitsumfeld mit einer Technologie oder mit einem Benefit sich auseinandersetzen, denn sie dann logischerweise auf der Reise auch erwarten.

00:16:55: Und da kommt natürlich die Schlüsselfrage Kannst du als Familiengeführte so in einem Familie Eigentümer Sei ein Hotel, kannst du damit diesen technologischen Fortschritten zum Beispiel mit dem man wenn der nicht in Wien ist mit Four Seasons mithalten.

00:17:14: Die halt schneller mal?

00:17:15: auch eine App die wir auf drei Hotels ausrollen.

00:17:19: Der war gleich viel kostet wie wenn das auf hundertfünfzig Hotels raus ist.

00:17:23: also diese Frage des technologischem Wandels Wie schnell muss man da wirklich sein?

00:17:30: Müssen wir da First Movers sein, sind wir early adapter?

00:17:33: Wo räumen uns da ein?

00:17:34: und da haben wir halt für uns das Credo.

00:17:37: Weil wir Kundenzentrierung als so ein wesentliches Element sind.

00:17:43: ja wir nehmen auch die Disadvantages des first movers Und versuchen die ersten bei Entwicklungen zu sein Die wie gesagt und das war ja deine Frage vermehrt von unseren Gästen kommt.

00:17:58: Okay, sehr spannend.

00:17:59: Auch das ist bekennt in so einem First Mover zu sein.

00:18:02: Ich habe mir jetzt gedacht, ich stelle noch die Frage was wäre wenn ein neues Start-up gegen euch antreten würde?

00:18:09: Aber dann eine Rückmeldung entnehme ich ihr probiert es selbst laufend aus um zu schauen wo kann ich wirklich immer auch erster in meiner Branche sein um Neues auszuprobieren?

00:18:20: Ja und damit geht einher dass wir uns mit der eigenen Branche relativ wenig auseinandersetzen Weil wenn du dir die großen Innovationen in unserem Geschäft anschaust, dann war das Airbnb.

00:18:35: Das kam einmal nicht aus der Hotellerie.

00:18:38: Dann war das Booking.com und die Buchungsplattformen, die kamen auch nicht aus da Hotellerien.

00:18:42: Das heißt echte Innovation glaube ich entsteht sehr selten als den operativen Betrieben heraus sondern viel stärker von geschäftstüchtigen Marktbeobachtern, wo wir dann einiges lernen.

00:19:01: Wir haben zum Beispiel bei Airbnb und sozusagen Gassika in der Hotellerie – das ist also ein böser Mitbewerb – und er hat viel bessere Rahmenbedingungen und muss sich an weniger Regeln halten und deshalb kann es verboten etc.

00:19:13: Unser Zugang war ein ganz anderer!

00:19:16: Wir haben zwei, drei Suiten von uns bei Airbnb angemeldet Und haben alleine aus dem Bewerbungsprozess die Fragen, die sie uns gestellt haben für den Registrierungs-Prozess.

00:19:30: Das sind Fragen, denen wir uns selber überhaupt nie gestellt haben.

00:19:33: und ich gebe ein konkretes Beispiel früher war Die Kategorisierung von Zimmern in Wahrheit immer nach Quadratmetern und Zahl der Räume.

00:19:42: Wir haben auch von Airbnb gelernt dass der Ausblick aus einem Zimmer also wohin schaue?

00:19:50: Ich Schaue ich auf die Staatsoper, schaue auch auf die Arbetiner oder eben auch sind die speziell ruhigen Zimmern in einen Innenhof.

00:19:57: Mindestens genauso wichtig ist also ob das Zimmer zweiundvierzig oder fünfvierzig Quadratmeter hat.

00:20:04: was ich versuchen will damit zu sagen wir nähern uns diesen scheinbar auch Disruptoren unseres Geschäfts immer mit neugier mit offenen Augen beobachten dass sehr sorgfält.

00:20:19: probieren sie aus und dann schauen.

00:20:21: können wir etwas übersetzen.

00:20:22: Nicht immer und nicht alles, aber ein paar Punkte sind schon dabei.

00:20:26: Wir haben letztlich auf Basis dieses Registrierungsprozesses gelernt das der Ausblick den wir bisher nicht so im Fokus hatten entscheidend ist und unsere Zimmerkategorien verändert und verdienen dadurch mehr Geld.

00:20:41: Sehr spannend!

00:20:41: Und ich sehe auch einige parallelen zu Energiewirtschaft.

00:20:44: bei uns kommen auch die Dissultorenzung von außen nicht aus der bestehenden Branche.

00:20:49: deine Aussage sozusagen der wirklich der Kundenfokussierung und nicht der Fokusieren, was macht der Wettbewerb ist glaube ich genannt zentral.

00:20:56: Wir hatten ein Gespräch mit dem Gründer und CEO von Octopus Energy in Großbritannien und da war auch die komplette Kundenzentriertheit einfach der Erfolg dass er sein Start-up ihnen vor zehn Jahren zum führenden Energieunternehmen in UK gebracht hat also insofern parallel zwischen der Hotellerie und genau der Energiewirtschaft.

00:21:15: Und der Kölner Professor Bettzüge hat mir vor zehn, fünfzehn Jahren einmal gesagt, er vergleicht gerne Investitionen in die Hotellerie mit Investitionern in die Kraftwerksinfrastruktur.

00:21:26: Weil die Investition ist sehr kapitalintensiv und steht dann eigentlich nicht und muss dann so gut bewirtschaftet werden.

00:21:33: Aber Innovation ist ja nicht nur das Thema Wachstum-und neue, denspannende Projekte.

00:21:37: Oft zeigt sich ja auch das Thema Führung in schwierigen Momenten, die vor großen Herausforderungen wo wir gestellt werden.

00:21:46: Und da gab es ja einige in den letzten Jahren und Jahrzehnten und wenn du zurück denkst an die Covid-Pandemie, dass ja gerade sind alle Branchen aber sicherlich auch die Hotellerie besonders getroffen hat.

00:21:57: Gab's da einen Moment, in dem dir auch klar wurde wie radikal übertroffen seid von dieser Pandemie?

00:22:05: Ja weil du ... bei den Bildlern aus Bergermode, wie wir alle gesehen haben.

00:22:14: Da ist klar geworden dass das ein globales Thema sein wird und es waren wirklich wenige Stunden später wo wir physisch die Hotels zugesperrt haben.

00:22:26: Und das war schon einen Moment wo du insbesondere als Familienbetrieb ich schaue den Eigentümern bei jedem Abendessen in die Augen ja und sehe sie nicht erst Jahres-Hauptversammlung einmal im Jahr.

00:22:43: Da war schon die Verantwortung gepaart mit der echten Krise auf unbestimmte Zeit eine große, auch emotionale und natürlich auch finanzielle Belastung.

00:23:00: Und ich würde mal sagen wir hätten das schon ein paar Monate ausgehalten.

00:23:07: aber staatliche Unterstützung, die heute so heftig kritisiert war.

00:23:12: War im damaligen Zeitpunkt sowohl ein finanzielles Signal als auch ein Signal bekommen da gemeinsam irgendwie durch.

00:23:21: aber das war auch in meinem Leben.

00:23:23: ich bin Jahrgang neun zu neun und sechzig bis zum jahr zwanzig-zwanzig ging es eigentlich immer bergauf.

00:23:29: Das heißt den Wirtschaftswachstum von drei vier fünf Prozent war selbstverständlich und irgendwie die Unterkante Und plötzlich konnten wir uns umsetze erst gar nicht machen.

00:23:41: Gleichzeitig schaust du achthundert Mitarbeitenden und deren Familien in die Gesichter und sagst, wir tragen hier nicht die volle aber zumindest teilweise auch eine Verantwortung.

00:23:51: Also das war schon eine Gemengenlage für ein Familienunternehmen wo jeder jeden kennt, auch wenn wir achthunderte sind im Sommer.

00:23:59: Das war schon ein besonderes und wahrscheinlich so die größte berufliche Herausforderung.

00:24:04: Was hat die Organisation am meisten gefordert bei euch?

00:24:09: Nicht in die Depression zu verfallen und nicht in diese, wir können uns vielleicht noch erinnern an die Bootwirte.

00:24:15: Und jene, die da auch öffentlich sehr laut aufgetreten sind und fruchtbar geschimpft haben.

00:24:22: Für uns war es viel eher die Frage wie kommen wir aus dieser Depression und der Aussichtslosigkeit hinein in eine nach vorwärtsgewahnte Aktivität?

00:24:35: Nachdem wir unsere Hotels zugesperrt haben, sind es zehn Themen die wir nicht mehr machen wollen und das bis zu einem virtuellen Eröffnungsdatum.

00:24:48: Ich kann mich erinnern, wir haben damals den ersten Juli festgelegt.

00:24:53: Wir haben wirklich unseren Fantasiespielen lassen und haben gesagt irgendwann werden wir wieder aufsperren Und bis dahin nehmen wir uns jetzt große Dinge vor, zu denen wir im Alltag und dem operativen Täglichen hier sind.

00:25:05: Nicht kommen!

00:25:06: Dann war man total gestresst, dass wir vor am ersten Juli aufsperren konnten und haben aber viele Dinge umgesetzt – Kleinigkeiten, aber auch Grosslichkeiten.

00:25:15: Aber das eigentliche Thema da hinter waren, das war die Herausforderung in Unternehmen eine Kultur des Wir-Wollen-, Wir-Können-, Wirrichten uns nach Vorwärts zu erhalten und vielleicht sogar noch stärker zu implementieren.

00:25:28: Und nicht, wir haben zu.

00:25:29: Der Staat zahlt unsere Löhne und es macht alles keinen Sinn mehr diese Form von Depressionen aufkommen zu lassen.

00:25:36: Das war wahrscheinlich wenn du Führung ansprichst die große Herausforderung.

00:25:42: Und war das quasi auch das größte Learning?

00:25:44: Wenn du es richtig machst was für eine ihre Kraft steckt da drinnen.

00:25:48: Also ich ... Sache hat zwei Geheimnisse eines dass auch heute nicht gelüftet werden wird nämlich das Rezept der originale Sachertorte.

00:25:56: Und das zweite Geheimnis, das eigentlich relativ schnell erkennbar ist.

00:26:03: Wir haben die besten Mitarbeitenden und die Kraft, die in denen steckt – es war das größte Learning in der Coronazeit – unglaublich viele witzige coole wirtschaftliche erfolgreiche Ideen sind damals gekommen ja nicht von meinem Schreibtisch aus sondern das war die Kraft unserer Kolleginnen und Kollegen.

00:26:26: Das habe ich mitgenommen, wie viel da drinnen steckt.

00:26:30: Wie stark diese Organisation durch die Mitarbeitenden ist?

00:26:34: Also eine hohe Resilienz zu sagen.

00:26:36: Das hat als Sache unseres Teams.

00:26:38: Wenn man jetzt nach vorne schaut was ist deine Perspektive für so ein Traditionshaus?

00:26:43: weiterentwickeln in die Zukunft zu bringen?

00:26:46: Was sind die Themen, die dich hier bewegen?

00:26:50: Das ist eine sehr schwierige Frage, aber ich versuche sie mal so in ein zwei Punkten zu gliedern.

00:26:57: Auf der einen Seite kann ein Unternehmen in der Struktur und Situation, in der wir sind auf Dauer von einer Eigentümerfamilie geführt werden oder brauchen wir eine andere Struktur?

00:27:18: Ich glaube dass wir als familiengeführtes Unternehmen eine große Chance haben Aber das müssen wir auch challenging.

00:27:27: Ein Hotel zu führen ist die schwierige aber kleinere Aufgabe, sich auf internationalen Märkten eben in hundert verschiedenen Nationen permanent im People's Mind zu halten – es ist eine schon deutlich schwierigere Aufgabe.

00:27:44: also können so kleine Marken Hotels gutführen?

00:27:48: Das glaube ich ja!

00:27:49: Eine Familie noch besser weil wir einfach jeden Tag da sind.

00:27:52: Aber schaffen wir den internationalen Verkauf, die Präsenz?

00:27:56: Geht das auch in Zeiten dieser großen Investitionen?

00:27:59: In Zeiten von Social Media

00:28:01: etc.?

00:28:02: Also ich glaube ja!

00:28:07: Die zweite große Frage ist welche Rolle kann und wird die Familie in Zukunft spielen?

00:28:16: Die letzten Jahrzehnte war die Familie immer im operativen Geschäftsführentätik.

00:28:24: Jetzt bin ich siebenundfünfzig.

00:28:27: Ich glaube, dass sechzig plus mal die Zeit ist sich darüber Gedanken zu machen.

00:28:35: wer kann das als nächster führen?

00:28:36: und die nächste Generation ist aber noch zu jung dafür.

00:28:40: Das heißt steht hier auch eine zeit bevor wo muss quasi externe manager gibt?

00:28:46: Und welche Rolle hat dann die Familie?

00:28:48: klar wird?

00:28:49: Die Familie immer eine Gastgeberrolle haben.

00:28:51: klar wird die Familie auch in meine sozusagen bei den großen strategischen Investitionen eine zentrale Rolle spielen.

00:28:57: Aber wird es im tagtäglichen Leben so präsent sein wie heute, der zweite Themenkomplex?

00:29:08: Der dritte ist Wachstum.

00:29:10: und wo geht die Reise hin?

00:29:12: Wir glauben dass man mit der original Sache trotte und der Idee der Caféhäuser ein Instrument haben, wo wir über die Grenzen schauen können.

00:29:23: Ich bin mit dem Namen nie glücklich, aber wir haben keinen besseren gefunden mit Pop-Ups.

00:29:28: Das wäre in Mailand, das wäre in Sorrent, das wär in London, dass wär in Genf, das war in manchen deutschen Städten alles schon probiert haben und dort sehr viel lernen!

00:29:39: In Richtung.

00:29:40: können wir im Ausland Caféhäuser mit Eugen Eisacher dort aufsperren.

00:29:46: Sind wir nur weltbekannt in Österreich oder sind wir wirklich so gut und so spannend?

00:29:52: Marktfähig, dass wir das auch in anderen Städten der Welt tun können.

00:29:58: Das sind wir gerade am Weg lernen.

00:30:00: aber das sind so die wesentlichen eher Fragen als Antworten, die ich dir geben kann.

00:30:06: Okay na sehr spannend, also auch das Thema Skalierungsung ist ja präsent.

00:30:09: und mit welchen Teilen man von allen Geschäftsungen skalieren kann gibt es ja mal auch Wachstumchancen wo ihr bewusst sagt, die verfolgen wir nicht?

00:30:16: Die passen nichts um zu unserer Marke?

00:30:20: Wir haben letztlich alles abgelehnt von Bank-Idee überüber.

00:30:25: Wir haben letztlich alles abgelehnt, was nicht unser Kernwissens und Themenbereich ist und Kompetenzbereich ist.

00:30:31: also wir machen Tourismus und sonst nix.

00:30:35: Wenn wir jetzt sagen genau zum Schluss noch mal in die Zukunftsbiemene, ja?

00:30:38: In des Jahr zwei tausendfünfunddreißig, zweitausendsechsund dreißig.

00:30:41: Was müsste passieren?

00:30:41: dass du sagst das war ein erfolgreiches Jahrzehnt das kommende für das Hotelsache?

00:30:46: Wie würdest du da zurückblicken?

00:30:47: Was müsste passiert oder was sollte passieren?

00:30:51: Ich glaube, es müsste uns Qualitätsführerschaft gelungen sein.

00:30:58: Das ist die Grundvoraussetzung und wir müssen ausreichend finanziellen Erfolg gemacht haben.

00:31:04: Wir müssen weiterhin so profitabel sein um diese großen Kraftwerke zu sprechen.

00:31:12: Wenn wir ein Zimmer renovieren, dann sind wir sehr schnell.

00:31:16: Wir reden hier über Static, Klima, Lüftung, Elektrik, Bauwerk etc.

00:31:20: Da bist du sehr schnell bei dreihunderttausend Euro plus und da tustet was für den nächsten fünfzehn Jahre quasi im Wartensinn des Wortes einzementiert ist.

00:31:30: also das ist sehr viel Kapital und sehr viel Vertrauen in die Zukunft notwendig.

00:31:38: darum brauchen wir finanziellen Erfolg um diese Investitionen stemmen zu können.

00:31:42: Das ist so der zweite Punkt.

00:31:43: und drittens dass wir hundertprozentig eitauglich sind.

00:31:52: Ja, das würde ich als die wesentlichen drei Punkte.

00:31:55: Dass wir der beste Arbeitgeber sind und bleiben müssen ist wahrscheinlich so eine ... ja es ist wesentlich mehr als eine Grundvoraussetzung.

00:32:03: Es ist letztlich unser Qualitätsverständnis, das uns dazu verpflichtet.

00:32:09: Also ein Gerhard Botschaftssong Mitarbeiter Team Firstsong in Euren Anspruchsungen wie das Sache auch führt.

00:32:15: Ich habe dazu heute am Formel der gerne spannende Diskussion gehabt, weil ich auch gefragt wurde was ist wichtiger Gäste oder Mitarbeiter.

00:32:21: Und ich hab gesagt, ich wäre mich gegen die Prioritätensetzung.

00:32:25: Wir haben ein Sacher-Erfolgsdreieck das besteht aus den begeisterten Gästen dem besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und nachhaltigen finanziellen Erfolg.

00:32:36: Das ist nicht eins Wichtiger als das andere sondern um das darzustellen haben wir es auf einen Balance Board dass es in jedem Fitnessstudio gibt drauf geschraubt.

00:32:44: dieses Dreieck Und die Kunst ist, auf diesem sich sehr stark bewegenden Balanceboard zu stehen und alle drei in Balance zueinander zu halten.

00:32:55: Deshalb glaube ich es ist nicht entweder oder sondern die drei Dinge müssen wir hinbekommen.

00:33:02: Abschließend noch eine Frage weil Weil bei unserem Podcast auch viele Gründer und Gründorinnen zuhören, Menschen sagen die Start-ups sozusagen aufbauen oder sich Gedanken machen, so ein Start-up zu gründen.

00:33:13: Was würdest du denen mitgeben?

00:33:14: Auch als Learnings aus deinem beruflichen Weg?

00:33:17: Oder was würdest Du auch deinen persönlichen Ich vor dreißig Jahren mitgeben am Weg sozusagen etwas aufzubauen, etwas zu grünten?

00:33:26: Was sind Learnings, die Du auch teilst mit unseren Zuhörern?

00:33:30: Da werde ich jetzt ganz radikal sein und sagen nix!

00:33:35: Also ich würde mir nicht anmaßen, mit gut fifty-fünfzig bei fünfzehn Jahren einem Gründer oder einer Gründerin zu sagen wie es geht.

00:33:45: Denn selbst wenn ich meine Geschichte erzähle klingt das so als wäre das ein gutes Beispiel und ich bin meinen Eltern und meiner Familie und auch jetzt meinen Kindern und meine Familie unendlich dankbar dass wir in einer neugierigen offenen, toleranten, transparenten Miteinander sind.

00:34:13: Ich habe einen Spruch gelesen.

00:34:14: ich kann ihn nicht mehr wiederholen aber so sinngemäß war der Erfolg ist nicht für immer die Krise keine Katastrophe.

00:34:22: bei beiden ist wichtig dass man weiter tut und das habe ich sehr gut gefunden.

00:34:30: also wenn wir unbedingt Gezwungen wird, noch was weiterzugeben.

00:34:38: Dann wäre es wahrscheinlich nicht stehen zu bleiben sondern weiterzutun egal ob's gerade gut oder schlecht gegangen ist.

00:34:45: und umgekehrt muss ich sagen Ich bin für jeden Fehler dankbar dass ich ihn machen durfte und damit meine ich jetzt Nicht die menschlichen wo man jemanden enttäuscht hat.

00:34:54: das werde ich natürlich nicht wiederholen aber wir sprechen sehr stark über beruf.

00:34:59: Ich glaube, dass jeder Misserfolg auch hier im Sacher gut war für mich.

00:35:08: Liebe Matthias!

00:35:09: Dann vielen Dank für die offenen Einblicke in deine persönliche Reise – in der Welt des Sachers und vor allem auch in die Frage wie Innovationen auch in den Unternehmen mit eine hundertfünfzig Jahre Geschichte ein Erfolgsfaktor sind und auch in Zukunft bleiben?

00:35:24: Ich nehme heute besonders mit, dass Tradition und Innovation keine Gegensätze sein müssen.

00:35:28: Dass Neugierige wichtig ist, Resilienz sehr wichtig und eine wichtige Tugend nicht nur von einer Person sondern wirklich von der Organisation vom gesamten Teams.

00:35:39: Zugruf entsteht dort wo Menschen bereit sind, Bestehendes zu hinterfragen und Neues zu wagen.

00:35:44: Vielen Dank für unser Gespräch!

00:35:46: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:35:47: Vielen dank Matthias!

00:35:48: Ja vielen herzlichen Dank für Interesse und Einladung!

00:35:50: Vielen danke an Sie alle die zugehört haben Hat mich

00:36:03: sehr gefreut.

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