Innovation, Funding & Climate Impact – Taking Stock in 2026

Shownotes

Mehr Informationen zu den Innovationsaktivitäten von VERBUND gibt es unter https://www.verbundx.com/en! Mehr Informationen zum Umweltbundesamt gibt es unter https://www.umweltbundesamt.at/. Mehr Informationen zur FFG gibt es unter https://www.ffg.at/.

Transkript anzeigen

00:00:02: Empowering Tomorrow, der Podcast von VERBUND X.

00:00:15: Österreich ist ein sehr starker Innovationsstandort.

00:00:19: Wir gehören zu den Ländern der Strong Innovators.

00:00:24: Die grüne Transformation ist genauso wie die digitale Transformation einer

00:00:29: der größten Wachstumsmärkte der Zukunft.

00:00:34: Herzlich willkommen bei Empowering Tomorrow, dem Podcast von VERBUND X.

00:00:40: Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen beleuchten wir die Energiezukunft Europas.

00:00:44: Wir sprechen über Innovationen Technologien und Initiativen,

00:00:48: die unsere Energiewelt von morgen schon heute gestalten.

00:00:52: Wie schaffen wir eine klimaneutrale Energiezukunft? Wie können wir die

00:00:56: Innovationslücke in Europa schließen?

00:00:58: Das sind die Themen, mit denen wir uns in diesem Podcast beschäftigen.

00:01:02: Mein Name ist Franz Zöchbauer.

00:01:04: Ich bin Geschäftsführer von VERBUND X, der Innovations- und Venture-Einheit

00:01:07: von VERBUND, dem führenden Energieunternehmen Österreichs. Los geht's!

00:01:15: Herzlich willkommen zu Empowering Tomorrow, dem Podcast von VERBUND X

00:01:18: über die Zukunft von Energieinnovation und nachhaltiger Transformation.

00:01:22: Ich bin Franz Zöchbauer, Managing Director von VERBUND X und diese

00:01:26: Episode ist Teil unserer aktuellen Staffel What's Ahead in 2026.

00:01:29: In dieser Serie werfen wir einen gezielten Blick nach vorne auf Technologien,

00:01:33: Geschäftsmodelle, Investitionslogiken und politische Weichenstellungen,

00:01:37: die das Jahr 2026 prägen werden.

00:01:39: Heute nehmen wir ganz bewusst Innovation, Förderungen und die konkrete Wirkung

00:01:44: auf Energie und Klima unter die Lupe.

00:01:45: Wo stehen wir Anfang 2026 wirklich?

00:01:48: Welche Innovationen haben messbar zu Energie- und Klimaschutz beigetragen?

00:01:52: Und wo klafft noch eine Lücke zwischen technologischer Entwicklung

00:01:55: und tatsächlicher Klimawirkung?

00:01:56: Ich freue mich sehr, dieses Thema heute mit zwei zentralen

00:01:59: Persönlichkeiten des österreichischen Klima-Umwelt-Innovationsökosystems

00:02:02: diskutieren zu können.

00:02:03: Herzlich willkommen Verena Ehold.

00:02:06: Verena, du bist Geschäftsführerin des Umweltbundesamts.

00:02:08: Das Umweltbundesamt ist quasi wissenschaftlicher und

00:02:11: Policy Backbone für Klima und Umweltentscheidungen in Österreich.

00:02:14: Und du hast langjährige Expertise in der Umwelt- und Energiepolitik.

00:02:17: Und das Umweltbundesamt liefert unter deiner Führung jene Daten,

00:02:21: Szenarien, Transformationspfade, wo dann die Politik darauf entscheidet.

00:02:25: Herzlich willkommen auch Henrietta Egerth.

00:02:29: Henrietta, du bist Geschäftsführerin der österreichischen Forschungsgesellschaft,

00:02:32: FFG und damit verantwortlich für rund eine Milliarde Euro jährlicher

00:02:36: Forschungs- und Innovationsförderung.

00:02:37: Du prägst die FFG seit Beginn und seit dieser Zeit hast du über 65.000 Projekte,

00:02:43: wenn ich richtig informiert bin, begleitet und ermöglicht, was eine unglaubliche

00:02:47: Wirkung, glaube ich auch entfaltet hat.

00:02:48: Also schön, dass ihr beide heute mit dabei seid.

00:02:50: Herzlich willkommen.

00:02:51: Henrietta starten wir mit dir, mit meiner ersten Frage.

00:02:54: Wo stehen wir, Österreich und Europa, Anfang 2026 im Bereich

00:02:58: Energieinnovation und deren Förderung?

00:03:01: Wie ist dein Blick darauf?

00:03:02: Guten Morgen, guten Tag auch von meiner Seite.

00:03:05: Danke für diese Einladung Franz, an dich und Verena, schön, dass wir miteinander

00:03:08: hier diskutieren beim VERBUND X-Podcast.

00:03:13: Wo stehen wir?

00:03:15: Österreich ist ein sehr starker Innovationsstandort. Das belegt auch das

00:03:20: Innovation Scoreboard auf der europäischen Ebene. Wir gehören zu den Ländern der

00:03:24: Strong Innovators, also die Top 10.

00:03:28: Allerdings wollen wir da natürlich noch besser werden, weil unsere

00:03:31: Vorstellung muss natürlich sein, unter den Top 5 Ländern zumindest zu sein.

00:03:36: Und da sind die nordischen Länder vorneweg.

00:03:38: Im Zusammenhang mit mit Umwelttechnologien gibt es eben auch ein

00:03:42: EU-Eco-Innovation-Index-Ranking, gehen wir vielleicht noch kurz darauf ein, aber

00:03:47: auch da da sind die Daten natürlich nicht immer alle so ganz klar und vergleichbar,

00:03:51: aber da liegen wir ebenfalls im oberen Segment, auch da gilt dasselbe nordische

00:03:58: Länder sind hier noch besser als wir.

00:04:00: Also hier gibt es auf jeden Fall Luft nach oben, aber zusammenfassend wir

00:04:05: sind ein sehr starkes Innovationsland und gerade die Bereiche Umwelt- und

00:04:10: Energieinnovationen und Technologien sind Exportschlager in Österreich, sind

00:04:16: starke Innovationstreiber und da liegen wir mit unseren Unternehmen in Österreich

00:04:20: und das ist ja die Aufgabe der FFG.

00:04:23: Angewandte Forschung also auch die Übersetzung von Grundlagenforschung in

00:04:27: Produkte, Dienstleistungen für den Markt dann zu unterstützen, da liegen wir sehr

00:04:32: gut, das ist ein starker Bereich für uns.

00:04:34: Danke für diesen Blick, Henrietta, und auch gleich diese positive Nachricht dass

00:04:38: wir eine starke Innovationslandschaft haben in Österreich und auch Exportschlager

00:04:42: im Bereich Umwelt- und Energietechnologie.

00:04:44: Verena, wie wirkt sich das bei uns zu Hause aus in Österreich?

00:04:47: Wie ist der aktuelle Stand aus deiner Sicht bei der Erreichung

00:04:49: der Umwelt- und Klimaziele?

00:04:51: Ja, auch von meiner Seite einen schönen guten Morgen.

00:04:53: Ich freue mich sehr, hier zu sein.

00:04:55: Das Thema Innovation, das klingt ja oft sehr, sehr technisch aber

00:04:58: eigentlich geht es ja um etwas zutiefst Menschliches, nämlich wie

00:05:01: schaffen wir Zukunftssicherheit?

00:05:04: Und ich finde es wirklich besonders schön, dass wir das gemeinsam machen,

00:05:08: Henrietta, weil die FFG und das Umweltbundesamt ja eigentlich zwei

00:05:12: Seiten derselben Medaille sind.

00:05:14: Die einen ermöglichen Innovation und die anderen schauen, welche Wirkung sie hat.

00:05:18: Und gerade in einer Zeit wo vieles unsicher ist, geopolitisch,

00:05:23: wirtschaftlich, aber auch klimatisch, da braucht es genau solche Institutionen

00:05:27: wie die unsrigen, die Orientierung geben.

00:05:29: Und wir versuchen genau das zu sein, ein Kompass auf den man sich verlassen kann.

00:05:34: Ja, und wo wir bei den Klima und Energiezielen stehen, also wenn ich ganz

00:05:39: ehrlich bin, wir sind besser geworden und darauf können wir ruhig stolz sein.

00:05:43: Wir sind aber noch nicht dort, wo wir sein müssten.

00:05:48: Unsere aktuelle Treibhausgasbilanz die zeigt, dass Österreich

00:05:51: 2024 rund 66,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente emittiert hat.

00:05:58: In den letzten drei Jahren sind die Emissionen insgesamt

00:06:01: um 15 Prozent gesunken.

00:06:03: Das sind rund 11,5 Millionen Tonnen.

00:06:06: Und natürlich hängt das von der Konjunktur ab.

00:06:09: Auch die geopolitischen Unsicherheiten und die milde

00:06:11: Witterung haben dazu beigetragen.

00:06:14: Aber es waren schon auch entscheidend echte ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen

00:06:17: wie die CO2-Bepreisung, der Ausbau erneuerbarer Energie und Förderungen,

00:06:22: die den Umstieg auf innovative und auf erneuerbare Heizsysteme und auch auf

00:06:27: innovative Mobilität beschleunigt haben.

00:06:29: Was uns aber schon wachrütteln muss, ist, dass 2025 wir nun

00:06:34: erstmals wieder laut unserer ersten Abschätzung mit einem leichten

00:06:38: Anstieg der Emissionen rechnen müssen.

00:06:40: Wir gehen rund von 1,5 Prozent aus.

00:06:43: Ist natürlich auch darin begründet dass auch letztes Jahr

00:06:47: die Heizperiode verlängert war.

00:06:49: Und das zeigt uns aber auch, dass dieser Fortschritt jetzt nicht systemimmanent

00:06:54: ist und noch nicht automatisch stabil ist.

00:06:56: Bis 2030 müssen wir die Emissionen um 48 Prozent gegenüber 2005 senken.

00:07:03: Ja, und die Klimaneutralität 2040, auch 2050 ist ein echtes Systemprojekt,

00:07:09: wo es ganz viele Player gibt und alle zusammenspielen müssen.

00:07:13: Weniger Energieverbrauch insgesamt.

00:07:16: Und natürlich der massive Ersatz von fossilen Energien durch Erneuerbare.

00:07:21: Innovation hat aber definitiv dazu beigetragen und ist essentiell wichtig.

00:07:25: In Österreich sind wir da wirklich stark, wie Henrietta schon gesagt hat,

00:07:29: und wir sind schon stolz darauf, dass wir in dem EU-Öko-Innovationsindex

00:07:33: im Jahr 2024 auf Platz 3 waren.

00:07:36: Und das ist kein Zufall, das ist ein Ergebnis von einer wirklich starken

00:07:40: Forschungs- und Unternehmenslandschaft hier in Österreich, die uns auch

00:07:44: als Standort wirklich wichtig ist und uns nach vorne pusht.

00:07:48: Nur die Innovation allein, die reicht halt noch nicht aus.

00:07:52: Das, was jetzt wichtig ist, sie muss in die Breite, sie muss in den Markt, sie

00:07:56: muss in die Umsetzung und wir müssen jetzt ganz stark auf Skalierung gehen.

00:07:59: Vielen Dank für die Darlegung, dass wir jetzt in den letzten Jahren wirklich

00:08:02: eine massive Reduktion hatten mit 15 Prozent, aber jetzt wieder den Anstieg.

00:08:05: Du hast vorhin auch angesprochen, Thema Systemeffekte ja, nein.

00:08:09: Gibt es Innovationen die wirklich nachweislich dazu beigetragen haben dass

00:08:13: wir zu Emissionsreduktionen gekommen sind?

00:08:16: Und wo gibt es Systemeffekte, die spürbar und greifbar werden?

00:08:20: Gibt es schon im Energie- oder Mobilitätsbereich Effekte, die strukturell

00:08:24: sind, wo du davon ausgehen kannst oder wir davon ausgehen können, dass die Emissionen

00:08:27: unten bleiben und nicht über eine stärkere Konjunktur wieder nach oben schnellen?

00:08:32: Wenn man Innovationen bewerten will, dann muss man sich eigentlich immer fragen,

00:08:35: ist das jetzt eine schöne Idee oder ist das schon ein Hebel, ein Systemhebel?

00:08:40: Und wir sehen definitiv Fortschritte bei der Gebäude- und Energieeffizienz

00:08:45: Auch bei der Photovoltaik bei digitalen Steuerungssystemen in der Industrie aber

00:08:49: auch im Abwasser- und Abfallbereich.

00:08:52: Ein Beispiel, das ich wirklich gerne erzähle ist hier zum

00:08:54: Beispiel die Breitenfeld Edelstahl.

00:08:57: Das ist ein Unternehmen, das produziert Stahl mit Elektrostahlverfahren und

00:09:02: einem sehr hohen Recyclinganteil.

00:09:03: Und sie kommen damit auf rund 0,14 Tonnen CO2 pro Tonne Stahl

00:09:09: während der EU-Durchschnitt Bei etwa zwei Tonnen liegt.

00:09:13: Und das ist natürlich ein ganz, ganz starkes Standortargument für Österreich.

00:09:18: Oder wenn wir Infineon hernehmen in Villach.

00:09:21: Leistungshalbleiter, die sind quasi das Herzstück der Energiewende, der

00:09:26: digitalen und grünen Transformation und durch die digitale Vernetzung der

00:09:32: Produktionsanlagen wurde massiv Gas eingespart und sowas bleibt natürlich.

00:09:37: Das ist genau systemimmanent und ein gutes Beispiel dafür, wie Digitalisierung

00:09:42: und Nachhaltigkeit zusammengehen.

00:09:45: Da gibt es natürlich jede Menge weiterer Beispiele, vor allem auch

00:09:50: im Bereich Kreislaufwirtschaft, der ja jetzt kein PR-Begriff mehr ist,

00:09:54: sondern eine echte industrielle Praxis die uns auch Energieunabhängigkeit,

00:09:59: Ressourcenunabhängigkeit bringt, wesentliche Bausteine und Pillars, also

00:10:03: Säulen von nationaler Sicherheit, wie Betriebe wie Austrocell, Laufen oder Holo.

00:10:10: Mit all diesen Fortschritten gibt es natürlich auch ein bisschen Ernüchterung.

00:10:14: Ich glaube, das ist schon auch wichtig anzusprechen, weil wir sonst ein bisschen

00:10:18: in eine Art Selbstzufriedenheit rutschen.

00:10:21: Denn ein Thema, das man mit ansprechen muss, sind Rebound-Effekte.

00:10:25: Also Effizienzgewinne die sind ganz super, nur wenn am Ende der Verbrauch

00:10:30: dann wieder steigt, weil neue Anwendungen das alles auffressen dann haben wir

00:10:34: natürlich ein Problem und können diese Effekte nicht wirklich nutzen.

00:10:38: Die Energieeffizienz wird nämlich teilweise natürlich von neuen

00:10:41: energieintensiven Anwendungen aufgefressen Stichwort Bitcoin oder

00:10:45: andere datenintensive Technologien.

00:10:47: Das heißt auf keinen Fall dass Innovation schlecht ist.

00:10:50: Im Gegenteil Innovation ist ein absoluter Schlüssel.

00:10:53: Nur muss die Innovation in ein kluges System eingebettet sein.

00:10:59: Innovation in ein kluges System einbetten.

00:11:01: Henrietta, da ist mein Blick gleich zu dir wieder gerichtet, als österreichische

00:11:05: Innovationsexpertin und Profi Die Verena hat vorhin auch gemeint wir müssen

00:11:09: Innovation in die Skalierung bringen.

00:11:10: Jetzt mobilisierst du bei der FFG eine Milliarde Euro pro Jahr

00:11:13: für Forschung und Innovation.

00:11:15: Gibt es auch Skalierungserfolge von denen du uns berichten kannst?

00:11:18: Also ich denke, der wesentliche Punkt, der angesprochen wurde, ist, wie schaffen wir

00:11:22: es in Deutschland Österreich, aber das ist ein europäisches Thema, tatsächlich die

00:11:28: Forschungsergebnisse in Produkte und dann tatsächlich in die Anwendung zu bringen.

00:11:33: Das ist unsere große Schwäche in Europa.

00:11:36: Die Skalierung ist ja noch ein anderes Thema, wirklich dann in sozusagen

00:11:40: Größenordnungen zu kommen, gerade auch bei Startups oder bei kleineren

00:11:43: Projekten und neuen Firmen wo uns immer das Venture Capital fehlt.

00:11:47: Aber diese in die Anwendung kommen wäre jetzt Tatsächlich ein Thema, wo wir

00:11:52: uns ganz stark darauf konzentrieren.

00:11:54: Das betrifft ja die KI genauso.

00:11:57: Das sind ja ganz viele Themen, wo Europa auch noch sehr, sehr

00:12:00: starke Stärken hat und Chancen hat, tatsächlich Technologien anzuwenden.

00:12:06: Wir haben die Produktion, die Produktionsstandorte noch in Europa.

00:12:10: Wir können mit den Daten, die wir auch haben und On-Premise-Lösungen tatsächlich

00:12:14: diese Anwendungen forcieren Und damit auch wieder in den Innovationskapazitäten

00:12:22: gegenüber anderen Regionen der Welt, weil mit denen messen und vergleichen

00:12:26: wir uns ja nicht nur mit Blick auf Europa, tatsächlich wieder aufrücken.

00:12:31: Und ich glaube, es ist ganz wichtig, diese Beispiele auch zu zeigen und vor

00:12:35: den Vorhang zu holen damit es so etwas wie die Peer-Learning gibt, Ideen sammeln,

00:12:40: wir arbeiten als FFG auch daran, das ist jetzt in der neuen Industriestrategie mit

00:12:44: den Schlüsseltechnologien, die ja auch definiert wurden, ein großes Thema, ein

00:12:49: neues Leitbetriebeprojekt umzusetzen.

00:12:54: Was stellen wir uns da vor?

00:12:56: Da stellen wir uns, und Verena, du hast das angesprochen vorher, Ökosysteme

00:13:01: vor, die von großen Leitbetrieben, die einen Businessplan mit Milestones über

00:13:07: einige Jahre definieren und bei dieser Gelegenheit dann auch ganz viele im

00:13:12: Upstream und Downstream Unternehmen.

00:13:16: Forschungsinstitutionen mitnehmen, um tatsächlich ganze Systeme zu bauen

00:13:20: und nicht nur punktuell in einem Unternehmen dieses Wissen auch zu

00:13:24: generieren aber dann auch zu halten.

00:13:27: Schön sind Beispiele, die wir ja schon gesehen haben, wenn man Age2Future,

00:13:32: ein großes Projekt, das ja Franz, du kennst, der Verbund ist ja ein großer

00:13:37: Partner mit der Voestalpine in diesem Zusammenhang Da ist jahrelang auch im

00:13:42: Wasserstoffbereich in verschiedenen Institutionen in verschiedenen Bereichen

00:13:46: geforscht entwickelt worden und da kam es dann eben auch zu einer wirklich

00:13:50: sehr, sehr großen Pilotanlageanwendung mit dem weltweit größten und am

00:13:55: nächsten laufenden Elektrolyseanlage im industriellen Umfeld Und vieles was man

00:14:01: hier lernt auch durch so ein Projekt, gibt natürlich einen Spillover-Effekt

00:14:06: und man sieht Folgeprojekte die dann bis 2029 in der Kompression, in

00:14:10: der Reinigung, in der Speicherung, Nutzung vom Wasserstoff laufen.

00:14:13: Das heißt, da ist dann ein Learning da, das setzt sich fort und generiert

00:14:18: natürlich dann auch wieder eine Wirkung.

00:14:20: Also das sind die Dinge, die für uns wichtig sind als FFG und ja, wir

00:14:24: haben seit 2021 wirklich eine starke Steigerung auch der Fördermittel

00:14:29: in diesem Bereich gesehen, aber auch der Nachfrage von Projekten.

00:14:32: Und jetzt ist natürlich ganz, ganz wichtig, wirklich die Instrumente die

00:14:37: wir als FFG dafür einsetzen, diese Innovationen zu unterstützen, auf die

00:14:42: Wirkung noch stärker zu fokussieren auf die Die Instrumente, und das sind bei

00:14:48: uns auch ganz stark die Basisprogramme, die dann tatsächlich umgesetzt werden

00:14:53: im Markt, bei den Basisprogrammen sehen wir, dass das mehr als 80% der

00:14:57: Projektanträge sind, weil die Unternehmen hier ganz stark auch mit ihren eigenen

00:15:02: finanziellen Mitteln involviert sind.

00:15:05: Nehmen wir jetzt mal Schan, du hast auch sehr stark gesprochen von Peer Learning

00:15:08: und Ume Bundesamt ist ja auch sehr stark in europäische Kooperationen eingebunden.

00:15:12: Gibt es Best-Practice-Beispiele Aus Europa, die wir stärker in

00:15:16: Österreich übernehmen sollten.

00:15:18: Habt ihr da konkrete Themen, wo ihr sagt, wenn wir das so machen würden, ähnlich

00:15:22: wie skandinavische Länder oder andere, dann würde es noch einen Effekt geben?

00:15:26: Ich habe die letzten drei Tage in Brüssel verbracht und viele

00:15:29: Gespräche geführt in der DJ Klima Umwelt, Forschung in der DJRCD.

00:15:34: Und es war schon ganz, ganz klar dass der Fokus der Forschung dorthin

00:15:40: zielt, wo wirtschaftliche Vorteile nutzbar gemacht werden können.

00:15:44: Und der grüne Wandel schafft ja schon jetzt zehntausende

00:15:48: Arbeitsplätze und Milliarden Umsätze.

00:15:50: Und je klarer wir die Wirkung nachhaltiger Initiativen zeigen, desto stärker wird

00:15:55: die Klimaschutz auch selbst zur Triebfeder für Innovation und Beschleunigung.

00:16:00: Und ich glaube, das, was wirklich gut funktioniert hat, das sind alles

00:16:02: Programme die jetzt nicht nur Forschung per se finanzieren, sondern wirklich den

00:16:07: Weg in eine echte Umsetzung mitdenken.

00:16:10: Also Pilotanlagen, Demonstrationsprojekte eben mit einer Skalierungslogik.

00:16:15: Und Herrn Retter hat es eben vorhin auch schon gesagt.

00:16:18: Die entscheidende Frage ist jetzt, wie schaffen wir den

00:16:21: Sprung von Projekt zu Markt?

00:16:24: Und weniger gut funktioniert natürlich überall dort, wo wir die Innovation zwar

00:16:28: fördern aber das gesamte Umfeld nicht mitziehen lassen, also wo wir die Netze,

00:16:32: die Genehmigungen, die Standards und die Investitionssicherheit nicht mit fördern.

00:16:37: Manchmal fördern wir gute Ideen aber nicht die Realität, in die die

00:16:43: guten Ideen hineinwachsen müssen.

00:16:45: Was wir aus Europa lernen können, sind genau diese Anwendungsfälle,

00:16:50: diese Initiativen, die in der Praxis Wirkung erzielen und

00:16:55: wirtschaftlich erfolgreich sind.

00:16:56: Die grüne Transformation ist genauso wie die digitale Transformation Einer

00:17:01: der größten Wachstumsmärkte der Zukunft.

00:17:04: Und wer hier vorne mitspielt, der sichert sich einfach Wettbewerbsfähigkeit und

00:17:08: die Wertschöpfung von morgen und sichert auch zukunftsfeste Arbeitsplätze.

00:17:14: Die FÖS zum Beispiel, also ich kann jetzt weniger von europäischen Beispielen

00:17:18: sprechen, aber ich finde die FÖS die jetzt vor vielen Jahren mit dem LD-Verfahren

00:17:21: Vorreiterin im Stahlsektor war – Muss man schon hervorheben weil sie investiert

00:17:26: massiv in die Dekarbonisierung, in die Kreislaufwirtschaft und Innovationen

00:17:31: wie mit dem Elektro-Lichtbogenöfen, die einerseits CO2-frei betrieben

00:17:35: werden können, aber auch...

00:17:37: Eben Altstahl nutzen, um neuen, leichten Stahl zu produzieren.

00:17:43: Das ist ein innovatives Verfahren, das jetzt nicht nur für den

00:17:46: Klimaschutz was bringt, sondern echte Standortvorteile schafft, vor allem

00:17:50: auch die Konkurrenz im benachbarten Ausland weit hinter sich lässt.

00:17:55: Und das sind Arbeitsplätze und das ist eine technologische Führerschaft

00:17:59: die wir brauchen in Österreich.

00:18:00: Die Voest war zum Beispiel nie der billigste Produzent, aber sie hatte immer

00:18:04: den besten Stahl und die innovativsten Verfahren und genau das ist es ja,

00:18:09: Innovation statt Billigverfahren und das ist echte Wertschöpfung auf

00:18:12: die wir in Zukunft setzen müssen.

00:18:14: Sehr spannend, dass ihr beide so ein großes Unternehmen einfach als

00:18:17: Beispiel hernehmt wo Innovation in die Wirkung gekommen ist.

00:18:22: Henrietta gibt es auch von deiner Seite so Themen, Best-Practice-Beispiele

00:18:25: die du teilen möchtest?

00:18:26: Beziehungsweise ergänzend auch die Frage, Aus deiner Sicht welche

00:18:29: Förderinstrumente haben sich auch sehr wirksam bewährt aus deiner Erfahrung her?

00:18:33: Also noch einmal, ich kann das auch nur unterstreichen.

00:18:36: Ich glaube, diese Green Transition kann nur funktionieren

00:18:41: und weitergeführt werden.

00:18:42: Und wir haben ja den starken Diskurs auch auf der europäischen Ebene und

00:18:46: national, wenn man tatsächlich auch einen ökonomischen Mehrwert dadurch

00:18:50: darstellen kann, zeigen kann, Das kann nicht nur sozusagen im stillen

00:18:56: Kämmerlein da passieren halt diese Dinge.

00:18:58: Die lassen sich aber durch Unternehmen einfach ökonomisch nicht materialisieren,

00:19:02: sind nicht finanzierbar, sind am Standort Österreich nicht finanzierbar.

00:19:07: Ich hatte gestern auch viele Gespräche am Rande dieser Konferenz Meet Austria,

00:19:13: wo große Unternehmen natürlich in Österreich auch investieren sollen.

00:19:18: Mit A-Markt, mit anderen, die natürlich diesen Preisdruck ganz massiv spüren

00:19:22: und dementsprechend natürlich auch ihre gesamte Strategie des Unternehmens

00:19:26: anpassen müssen, was können sie sich in welchen Milestones auch leisten.

00:19:30: Und es ist unsere große Aufgabe, diese Transformation gemeinsam

00:19:34: sinnvoll in Richtung ökonomischen Erfolg auch zu unterstützen.

00:19:39: Wir dürfen also keinen zu starken Fokus nur auf Technologieoptimierung

00:19:44: haben, sondern ganz massiv eben auch in diese Anwendung.

00:19:48: Das mal sozusagen ganz allgemein zu diesem Thema gesprochen.

00:19:51: Was wir aber auch auf der anderen Seite nicht verlieren dürfen, ist das, was jetzt

00:19:55: Jahre und Jahrzehnte lang aufgebaut wurde.

00:19:58: Wir sind bei der Wasserstoffforschung mit dabei.

00:20:00: Wir haben bei der Systemintegration Energiemanagement, Smart Grids

00:20:04: hohes Know-how, bei Wärme und Energieeffizienzthemen.

00:20:07: Hier tatsächlich zu sagen, wie können wir auf diesem Wissen jetzt aufbauen,

00:20:11: auf diesen Produkten die hier sind, Wie können wir das tatsächlich in der

00:20:14: Anwendung skalieren und in Österreich breit und in Europa auch ausholen?

00:20:19: Das ist sozusagen auch das Thema, wo wir uns als FFG auch verstärkt

00:20:23: mit unserem Fokus hinlegen.

00:20:25: Wie machen wir das?

00:20:27: Wir werden auch neue Bewertungskriterien, wir haben eine Pilotphase jetzt

00:20:31: laufen, ansetzen, wo wir eben genau in diesen Feldern Verwertung, Anwendung

00:20:37: stärker einen Bonus sozusagen oder das Kriterium verstärken Wir wollen auf

00:20:42: Stage-Gate-Förderungen hinausarbeiten, sprich stärker in kleineren Paketen und

00:20:49: dann tatsächlich auch bei der Umsetzung der nächsten Schritte mit dabei sein.

00:20:53: Und eine antizyklische Förderung, weil wir sehen natürlich, dass gerade

00:20:58: in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

00:21:02: Innovationsaktivitäten finanziell und mit den Liquiditäten nicht

00:21:04: mehr ganz so stark im Fokus stehen.

00:21:06: Da wird gespart und auf der anderen Seite wissen die Unternehmen, dass sie

00:21:10: aber aus Krisen nur dann gestärkt wieder herausgehen und das ist ja durch alle

00:21:14: Studien belegt, wenn sie ganz massiv in Neue Produkte neue Anwendungen investieren

00:21:20: und da wollen wir sie sozusagen zyklisch mit oder antizyklisch quasi mit begleiten.

00:21:25: Okay, wir haben jetzt sehr stark den Blick nach vorne gerichtet also eine Antwort

00:21:29: und sagen, was braucht es in den nächsten Jahren, um unsere Ziele zu erreichen.

00:21:32: Enette, wenn du in die Zukunft blickst, neben dem, was wir jetzt als Österreich

00:21:36: schon haben, welche Trends gewinnen aus deiner Sicht 2026 an Bedeutung?

00:21:41: Wo müssen wir auch einfach unseren Fokus als österreichische

00:21:44: Innovation in Sicht legen?

00:21:45: Naja, also ich will mich nicht wiederholen aber ich glaube tatsächlich

00:21:49: in den Nutzbarmachen von Wissen das wir an Universitäten, an Institutionen

00:21:55: außeruniversitären Einrichtungen haben, das wirklich stärker mit Unternehmen in

00:22:01: breite Anwendungsfelder hineinzubringen.

00:22:03: Es müssen große Unternehmen oder starke Performer in diesen Bereichen

00:22:08: auch einen Spillover-Effekt Auf KMUs, auf Startups haben.

00:22:12: Natürlich ist das Skalieren von Startups in diesem Bereich, wie

00:22:17: schaffen wir es hier tatsächlich auch das Kapital bereitzustellen.

00:22:21: Das wird ja an verschiedenen Aktivitäten auch auf der nationalen

00:22:25: Ebene also Österreich Fonds oder Standort Fonds gearbeitet, um genau

00:22:30: diese Schwächen zu kompensieren.

00:22:33: Das heißt, wir Anwendung ist wirklich das große Thema.

00:22:37: Verwertung.

00:22:37: Es geht tatsächlich auch um die Frage, wie können wir aus dem Potenzial

00:22:44: das wir haben, auch Mehrwert für den Standort in Arbeitsplätzen

00:22:48: und in Wertschöpfung generieren.

00:22:51: Das muss der große Fokus sein.

00:22:53: Verena, wenn du mit Blick auf 2030 schaust, dann wird es auch irgendeinen

00:22:58: Punkt geben, wo ihr dann die Klimabilanzen wieder präsentiert vom

00:23:01: Umweltbundesamt und reichen die bisherigen Innovationsfortschritte aus, aus deiner

00:23:05: Sicht, dass man die Ziele erreicht oder wo siehst du noch Lücken zwischen

00:23:09: dem Innovation und dann, was wir jetzt intensiv diskutiert haben, Dass die Themen

00:23:13: auch in die Anwendung kommen, also wo gibt es Lücken, wo gibt es noch erforderliche

00:23:17: Maßnahmen, die wir setzen müssten?

00:23:19: Also reichen die Fortschritte aus?

00:23:20: Wenn ich ganz ehrlich bin und das ganz klar sage, nein, nicht automatisch,

00:23:27: wir haben Sehr, sehr viel Potenzial.

00:23:30: Aber wir sind jetzt noch nicht auf Autopilot Richtung 2030.

00:23:34: 2030 ist wirklich sehr nahe und 2040 ist ein großes nationales Projekt.

00:23:40: Das Problem ist nicht, dass wir keine Lösungen hätten, sondern dass

00:23:44: wir zu langsam beim Umsetzen sind.

00:23:47: Und vielleicht haben wir auch da blinde Flecken Weil eines ist sicher, unsere

00:23:52: Märkte die sind teilweise so stark reguliert, dass neue Geschäftsmodelle

00:23:56: extrem schwer hineinkommen.

00:23:57: Das schützt jetzt oft die, die am Markt sind und bremst die, die neue

00:24:01: innovative Lösungen bringen könnten.

00:24:04: Das sieht man ja auch in anderen Bereichen.

00:24:06: Uber ist zum Beispiel ein extremes Beispiel.

00:24:09: In der Energiewelt und im Gebäudesektor passiert genau das Gleiche Es

00:24:13: gibt viele Hürden, bevor eine gute Idee überhaupt skalieren darf.

00:24:18: Spannend finde ich da zum Beispiel Plattformen wie die Heizmer, die

00:24:20: Installateure, Wärmepumpen und auch eine Förderlogik zusammenbringen.

00:24:25: Das klingt jetzt ein bisschen banal Aber das ist ein riesiger Hebel, weil

00:24:29: es eben diese Fragmentierung auflöst.

00:24:32: Oder Refurb, das ist eine Kreislaufwirtschaft als Geschäftsmodell

00:24:35: das sich gegen eine ganze Wand aus Gewährleistungs und Konsumentenschutzlogik

00:24:40: erst durchsetzen musste.

00:24:41: Und da müssen wir uns schon öfter mal fragen, fördern wir die Innovation

00:24:45: oder fördern wir eigentlich nur die Fähigkeit, durch diese

00:24:49: ganze Bürokratie zu navigieren.

00:24:53: Ich glaube, die größten Lücken sehe ich tatsächlich in drei Bereichen.

00:24:57: Das ist erstens Gebäude und Wärmeversorgung die Energieproduktion

00:25:01: und die Netze und dann natürlich die Industrieprozesse genau dort, wo

00:25:05: es eine hohe Prozesswärme braucht.

00:25:08: Wir wissen, was technisch möglich ist, aber die Umsetzung in Österreich und

00:25:13: auch in Europa ist oft so fragmentiert Genehmigungen, Netzinfrastruktur,

00:25:18: Fachkräfte, Investitionskosten und Investitionssicherheit das sind die

00:25:22: Punkte, wo wir Lücken schließen müssen.

00:25:24: Lücken schließen.

00:25:25: Und die Frage ist natürlich auch, mit welcher Geschwindigkeit

00:25:27: schließen wir die Lücken?

00:25:29: Da möchte ich sozusagen zwei Einblicke kurz teilen.

00:25:31: Ich hatte im Oktober die Möglichkeit, beim globalen Energy Innovation Forum

00:25:35: teilzunehmen von der IA in Toronto und ein Satz ist hängen geblieben bei mir.

00:25:39: Der new long term is six months.

00:25:41: Die neue Langfristigkeit ist sechs Monate.

00:25:43: Auch sehr stark die Botschaft, möglicherweise die wichtigste

00:25:47: Auswirkung von KI im Energiesekt ist die Beschleunigung der Innovationszyklen.

00:25:51: Und das ist natürlich faszinierend, wenn hier eine ganz neue

00:25:53: Dynamik kommt in der Innovation.

00:25:55: Und in Davos ist auch sehr spannend zu hören, das Thema

00:25:58: Europa muss ein Tempo zulegen.

00:26:00: Und wir müssen auch mehr kooperieren in Europa.

00:26:02: Das spricht auch das an, Verena, was du jetzt gesagt hast, mit sehr fragmentiert.

00:26:06: Nicht nur in Österreich, auch in Europa sehr fragmentiert.

00:26:09: Wie ist jetzt euer Blick auf dieses Thema zukünftige Weichestellungen?

00:26:13: Was hat 2026 Priorität?

00:26:16: Wie könnten wir aus Österreich auch hier einfach zur Führungsrolle in Europa

00:26:20: beitragen, dass wir bei Innovationsthemen wieder stärker nach vorne kommen?

00:26:24: Wie ist euer Blick darauf, was können eure Institutionen dazu beitragen?

00:26:28: Das sind ja wirklich sehr wichtige Institutionen in Österreich

00:26:30: mit europäischer Wirkung.

00:26:32: Und wie ist einfach euer Blick darauf?

00:26:34: Jetzt gibt es einen neuen Impuls auch von der Bundesregierung mit Industriestrategie

00:26:37: mit neuen Schlüsseltechnologien.

00:26:39: Wie ist euer Ansatz Das würde mich sehr interessieren und glaube auch

00:26:41: so viele, die uns jetzt zuhören.

00:26:42: Henrietta, darf ich dir das Wort geben?

00:26:44: Danke vielmals.

00:26:45: Also ich glaube, du hast die wesentlichen Dinge gesagt.

00:26:47: Die Innovationszyklen werden immer schneller und die Unternehmen haben zum

00:26:52: Teil überhaupt keine Zeit mehr, um sich mit formalen Dingen auseinanderzusetzen.

00:26:56: Wir müssen entsprechend auch, sage ich jetzt auch als Fördergeber, viel

00:27:01: schneller werden, um diese Prozesse Prozesse auch gut begleiten zu können.

00:27:05: Also das ist sicher die eine Aufgabe, das heißt, wie kann man tatsächlich

00:27:10: in den Systemen der öffentlichen Anverwaltung einfach dieses Tempo

00:27:15: abbilden was natürlich bedeutet, man muss sich anschauen, Beihilfenrecht auf der

00:27:20: europäischen Ebene, natürlich nationale Standards, wie vergeben wir Förderungen

00:27:25: nach welchen Systemen und in welcher Kleinteiligkeit und nur auf Projekte

00:27:29: bezogen oder müsste das viel stärker noch auf ganze Systeme Ausgelegt sein.

00:27:34: Also das sind wirklich Hausaufgaben, die wir in der Hand haben und die zu tun sind.

00:27:39: Und auf der anderen Seite ist es sicher Gebot der Stunde auch viel

00:27:43: europäischer vernetzt zu arbeiten.

00:27:46: Wir haben hier ganz viele europäische Projekte auch, die wir natürlich in der

00:27:49: FFG mit begleiten und immer schon dieses Alignment zwischen nationalen Förderungen

00:27:54: und der europäischen Dimension dann sehen.

00:27:58: Da ist auch sehr, sehr viel gelungen dass man hier Teams und Gruppen und

00:28:01: Konsortien national aufbaut die man dann in europäische Projekte mit

00:28:07: begleitet Aber diese Größenordnungen, dass wir einfach eine Sichtbarkeit und

00:28:12: kritische Masse bekommen, heißt, es bedarf einer starken Vernetzung von

00:28:17: Akteuren auf der nationalen Ebene.

00:28:20: Wir haben zu viele punktuelle Schwerpunkte und Expertisen, die wir zu wenig stark

00:28:25: vernetzen und damit zu wenig Schlagkraft bekommen, um das dann europäisch

00:28:31: und international auch einzusetzen.

00:28:33: Das ist etwas, was wir uns mit diesem Ökosystem neuen Instrumenten, Wo

00:28:39: es eben stark um diese Herumbau, um Leitbetriebe von Startups, KMU,

00:28:43: Forschungseinrichtungen, weiteren Partnern geht, damit die Industrie bewusst im

00:28:47: Lead ist, weil wir auch gesehen haben, dass diese öffentliche Beschaffung,

00:28:51: da hat man ja sehr stark Hoffnung eingesetzt, das könnte eine Triebfeder

00:28:55: für Innovationsanwendungen sein.

00:28:57: Da bemühen wir uns seit 15 Jahren intensiv haben ein gutes Instrument

00:29:02: Ich muss da selbstkritisch sagen, das funktioniert nicht.

00:29:07: Wir müssen andere Modelle finden, wie wir hier stärker diese Ökosysteme bauen.

00:29:13: Öffentliche Beschaffung ist ein zu holpriges und zu schwieriges Feld.

00:29:18: Wir haben wohl ein paar Modelle umgesetzt, aber das ist nicht in die Breite gegangen.

00:29:22: Das heißt, das neue Flagship-Programm das du schon angedeutet hast, das

00:29:25: ist aus deiner Sicht zentral, um hier wirklich einen großen Hebel zu setzen?

00:29:29: Also zum Teil haben wir mit dem Clean-on-Energie-Fonds ohnehin schon

00:29:33: Formate auch gefördert die sehr stark ein gesamtes Ökosystem bedingen, weil man

00:29:39: das ja immer, wie Verena vorher gesagt hat, dass ja ganz viele Partner mit

00:29:43: einzieht aus verschiedensten Bereichen, damit ich dann tatsächlich Transition,

00:29:47: Städte bauliche Maßnahmen, andere Dinge auch tatsächlich gut umsetzen kann.

00:29:52: Aber ja, das ist ein Format wo wir... Denken und wir haben das

00:29:56: in Finnland gesehen, die leben das schon, das hatte einen sehr sehr

00:30:00: großen Hebel in Richtung Anwendung, egal in welchem Technologiebereich.

00:30:05: Verena, wie ist dein Blick darauf?

00:30:07: Wie kannst du, wie kann das Umweltbundesamt beitragen, dass

00:30:09: wir einfach in Europa wieder global führend werden in vielen Technologien?

00:30:13: Ja, das Umweltbundesamt berät natürlich hier auch in der Entwicklung von

00:30:17: Strategien Die eben nicht nur das nächste Jahr betreffen, sondern

00:30:21: wirklich weit in die Zukunft schauen.

00:30:23: Und auch im Nationalen Klima und Energieplan haben wir Maßnahmen

00:30:27: festgehalten, die innovativ sind, die unsere Wertschöpfung nach vorne bringen

00:30:33: können, die Arbeitsplätze sichern.

00:30:35: Und wenn diese rasch umgesetzt werden, Bringt das nicht nur Österreich

00:30:39: als Standort nach vorne, sondern man vermeidet natürlich dann auch

00:30:42: durch diese Maßnahmen zum Abbau von klimaschädlichen Subventionen

00:30:47: oder Carbon Capture and Storage ein Level-Playing-Field, wo Innovationen viel

00:30:52: leichter auch in die Märkte hineinkommen.

00:30:55: Und ja, das Tempo hat sich deutlich beschleunigt und ich kann

00:31:00: bestätigen, in Brüssel hat sich die Stimmung grundlegend verändert.

00:31:04: Also seit einem Jahr ist man eigentlich in einem Krisenmodus Man sieht

00:31:09: sich bedroht von mehreren Seiten.

00:31:12: Die USA, China, Russland fallen als strategische Partner weg.

00:31:17: Im Gegenteil Europa muss sich jetzt in einem Umfeld behaupten dass alles

00:31:21: andere als freundschaftlich ist.

00:31:24: Und wir müssen hier tiefgreifende Veränderungen noch schneller vornehmen.

00:31:30: Als wir das bisher gedacht haben, und das betrifft jetzt nicht nur die Technik

00:31:33: das betrifft auch unser Denken und unser Wirtschaften und unser Alltag.

00:31:37: Wir bewegen uns weg von einem System, das Ressourcen verbraucht hat.

00:31:42: Wir brauchen nicht nur Energieunabhängigkeit, wir brauchen

00:31:45: Ressourcenunabhängigkeit, wir brauchen sichere Versorgungsketten.

00:31:51: Lebensmittelsicherheit und so weiter.

00:31:52: Und wir sehen, dass die Maßnahmen wirken die auch zum Klimaschutz

00:31:57: beitragen in der Gebäudetechnik Wärmepumpen Sanierung und so weiter.

00:32:02: Das sind unverzichtbare Technologien, das sind Basics vielleicht.

00:32:07: Aber ich finde, dass Österreich auch jetzt in der neuen Industriestrategie

00:32:11: viel strategischer denkt und klare Transformationspolitik vorschlägt.

00:32:17: Kreislaufwirtschaft, neue Werkstoffe Digitalisierung, KI, das Umweltbundesamt.

00:32:21: Bietet hier ein Set an Daten, das allen zur Verfügung steht, um ihre strategischen

00:32:29: Entscheidungen darauf zu basieren.

00:32:31: Und ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, dass genau in dieser Situation,

00:32:35: wo wir Durchaus, als Europa auch bedroht sind, alle an einem Tisch

00:32:40: sitzen müssen, Entscheidungen gemeinsam treffen müssen und auch auf den gleichen

00:32:46: Datensatz setzen, das heißt auch auf die gleichen Forschungsergebnisse.

00:32:52: Wovor ich immer warne ist, dass jeder Sektor jeder Silo Seine

00:32:56: eigene Forschung betreibt.

00:32:58: Und hier geht es um Steuergeld.

00:33:00: Und gerade in Zeiten wie diesen sind finanzielle Mittel

00:33:03: nicht unbegrenzt verfügbar.

00:33:05: Im Gegenteil wir müssen wirklich schauen, wie wir einen Nutzen herstellen, der für

00:33:10: viele Sektoren dann generiert werden kann.

00:33:13: Ich glaube, Innovation ist heute weniger Laborarbeit als wirkliches Bauarbeit.

00:33:19: Auch auf der EU-Ebene geht es um Umsetzen, Umsetzen und Skalieren.

00:33:24: Und da geht es um Netze bauen, Speicher bauen, Sanierung bauen.

00:33:27: Das ist auch echte Wertschöpfung.

00:33:29: Und manchmal ist Innovation einfach endlich schneller genehmigen können.

00:33:34: Marietta, du hast jetzt ein paar sehr spannende Themen gesagt und auch

00:33:37: sehr angreiflich, dass wir wirklich auch Baumeister sind und an den

00:33:42: Umsetzungsthemen bauen und nicht nur an den Powerpoint Slides in der Konzeption,

00:33:46: sondern wirklich Dinge neu bauen.

00:33:47: Und dass es wichtig ist, Dinge auch gemeinsam zu entscheiden.

00:33:50: Wenn wir uns jetzt ein Jahr in die Zukunft beamen und zurückblicken auf

00:33:54: 2026, dann ist ja das Wichtigste was sind Funktionen die ihr inne habt, was

00:34:00: man macht, ist Entscheidungen treffen.

00:34:02: Also was muss aus eurer Sicht sagen 2026 passieren, dass wir

00:34:07: in einem Jahr reflektieren können und sagen können, wir haben die

00:34:11: richtigen Entscheidungen getroffen?

00:34:13: Also was wären Themen, wo ihr sagt, das müsste 2026 passieren?

00:34:17: Damit wir Ende des Jahres sagen können, das war eine richtige Weichenstellung.

00:34:21: Ich weiß schon, die Welt ist extrem turbulent.

00:34:24: Wir wissen nicht, was in einem Monat passiert oder in zwei Monaten.

00:34:26: Das haben wir in letzten Jahren ja auch erlebt.

00:34:29: Aber trotzdem ist es immer wichtig, Kurs zu halten.

00:34:31: Und darum meine Frage, was muss 2026 passieren?

00:34:34: Damit wir dann sagen können, die richtigen Entscheidungen

00:34:37: wurden getroffen in diesem Jahr.

00:34:38: Hennet, darf ich dieses Wort als erstes geben und dann habe ich noch

00:34:40: eine Abschlussfrage anschließend.

00:34:43: Ja, gern.

00:34:44: Also das ist natürlich die entscheidende Frage, aber wir haben mit der

00:34:48: Industriestrategie und einer Fokussierung auf Schlüsseltechnologien, in der ja genau

00:34:53: der Energiebereich Umwelttechnologien auch definiert ist als eine der

00:34:58: Schlüsseltechnologien für Österreich, Eine Fokussierung, das heißt hohe strategische

00:35:03: Relevanz für Wettbewerbsfähigkeit, welche dieser Bereiche sind und hier fokussieren

00:35:07: wir, versuchen in diesen doch breiten Anwendungsfeldern ein hohes Innovations-

00:35:13: und eigentlich auch Disruptionspotenzial zu sehen, zu heben und eben zu skalieren.

00:35:20: Und natürlich ist für uns dieses Fokussieren wichtig, Beschleunigen,

00:35:25: Enablen, in die Anwendung kommen, aber auch... Weiterhin in der angewandten

00:35:31: Forschung und das ist nie ein Plädoyer gegen Grundlagenforschung, aber wir

00:35:36: brauchen die Dynamik auch der Forschungs und Entwicklungsbudgets in der Anwendung

00:35:43: um eben genau all das, was wir jetzt in der letzten halben Stunde diskutiert

00:35:47: haben, tatsächlich auch für Europa zu heben In Schönheit zu sterben ist

00:35:53: leider, kann nicht das Ziel sein und das ist eindeutig nicht unser Weg.

00:35:58: Verena?

00:35:58: Ja, also wenn wir Ende 2028 zurückblicken dann hoffe ich dass

00:36:04: wir sagen können... Ab 2026 haben wir verstanden, dass Klimapolitik nicht mehr

00:36:11: Umweltpolitik ist, sondern Standort-, Wirtschafts und Sicherheitspolitik.

00:36:16: Wir leben jetzt in einer Welt, in der diese regelbasierte

00:36:18: Ordnung immer brüchiger wird und es immer schneller wird.

00:36:21: Und das bedeutet, Resilienz ist da nicht verhandelbar.

00:36:24: Ich wünsche mir auch, dass wir sagen können, Die Unternehmen haben endlich

00:36:29: den Mut gefunden zur Transformation.

00:36:32: Sie trauen sich, offen zu sein, Neues zu integrieren.

00:36:36: Und wir hören auf und wir haben aufgehört Märkte abzuschotten.

00:36:40: Und um resilient zu sein, Dann müssen wir 2026 mehr Zusammenarbeit schaffen

00:36:47: zwischen Staat, Wissenschaft und Wirtschaft und eben raus aus diesen Silos.

00:36:52: Und ich glaube, wenn wir das wirklich tun, dann kann Österreich nicht nur

00:36:56: klimaneutral werden, sondern dann kann es auch wettbewerbsfähiger, sicherer

00:37:00: und technologisch führend werden.

00:37:02: Genau vielen Dank.

00:37:04: Das heißt, wenn wir diese Themen 2026 schaffen, dann sind wir

00:37:07: einen großen Schritt weiter.

00:37:08: Jetzt Wäre mir noch wichtig, eine letzte ganz kurze Frage, ein Take-away

00:37:13: für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen.

00:37:14: Wir haben in unseren Zuhörern Start-up-Gründer, wir haben

00:37:19: Investoren, wir haben Corporates und natürlich auch Kollegen und

00:37:23: Kolleginnen aus wissenschaftlichen Einrichtungen oder aus den Ministerien.

00:37:28: Was wäre aus eurer Sicht die zentrale Botschaft für 2026, die mitgeben möchtet

00:37:32: Vielleicht in einem Wort oder einem Satz.

00:37:35: Was wäre das wichtigste DKW 2026, mit dem ihr auch in das Jahr startet und das

00:37:40: für euch eine wichtige Botschaft wäre?

00:37:42: Vielleicht auch für viele, Henriette, wenn ich jetzt in deine Richtung blicke und die

00:37:45: bei euch dann um Förderungen einreichen, gibt es da eine Botschaft, die man sagt,

00:37:48: genau das bitte 2026 berücksichtigen.

00:37:50: Oder eure Stakeholder sozusagen, Verena, im Bereich der Umwelt- und Energiepolitik?

00:37:54: Ich glaube wir müssen wirklich ganz essentiell uns auf

00:37:58: die Wirkung fokussieren.

00:38:00: Die Wirkung von Forschung, die Wirkung von Förderung und hier strategische

00:38:04: Entscheidungen treffen, wie wir unsere Ressourcen einsetzen wollen.

00:38:08: Wollen wir sie zukunftsfähig einsetzen, um eine Zukunftssicherheit zu schaffen?

00:38:13: Oder wollen wir alte Technologien fördern, die eigentlich nicht mehr zukunftsfähig

00:38:19: sind und uns als Wirtschaftsstandort auch nicht nach vorne bringen?

00:38:23: Klimaschutz ist eben längst Standortpolitik geworden.

00:38:28: Und Innovation ist heute eben nicht nur Forschung sondern Skalierung.

00:38:32: Das ist, glaube ich, das Wesentliche was ich gerne mitgeben möchte.

00:38:35: Die Wirkung, den ökonomischen Nutzen von vornherein mitdenken, ganz klassisch

00:38:40: die Kundenorientierung Denn wir haben nicht zu wenig Ideen wir haben

00:38:44: einfach zu wenig Umsetzungstempo und Regulierung ist dann gut, wenn sie die

00:38:48: Märkte öffnet und nicht abschottet.

00:38:50: Danke Verena.

00:38:51: Henrietta?

00:38:51: Ich glaube dann, dass die unternehmerische Kraft, die Unternehmen, KMU,

00:38:56: Startups in Österreich, Industrie sehr genau wissen, wo sie hinwollen.

00:39:01: Und sehr genau überlegen, wie können sie bestmöglich Usage von dem machen,

00:39:07: was am Wissen da ist, wie können sie es einsetzen, wie können sie es

00:39:10: auch in Wertschöpfung übersetzen.

00:39:13: Ich glaube, unsere Rolle muss sein, zu enablen, Zu unterstützen

00:39:18: dort, wo das Risiko zu groß ist, wo man noch nicht weiß, was wird aus

00:39:22: diesen allfälligen Projekten oder Einsatz von neuen Technologien.

00:39:28: Dafür sind wir da.

00:39:29: Da bitten wir auch alle, die zuhören, sich wirklich an die FFG zu wenden.

00:39:34: Wir haben viele Instrumente, wie wir hier unterstützen können, damit

00:39:37: tatsächlich Unternehmen Sinnvoll neue Technologien einsetzen und ich glaube

00:39:44: da können sie auch Risiko nehmen.

00:39:46: Da sind wir diejenigen, die als Partner Risiko teilen und das kann dann sowohl das

00:39:52: Unternehmen als auch den Standort wirklich nach vorne bringen und das ist Sinn und

00:39:56: Zweck Dessen weshalb man Steuergeld hier für Forschung und Entwicklung einsetzt.

00:40:01: Vielen Dank Vielen Dank auch für diese kraftvollen Abschlussworte

00:40:05: Unternehmerische Kraft, Appell an Mut und Risiko und dass ihr helft Risiko

00:40:08: zu teilen und Enabler seid für neues unternehmerisches Wirken in Österreich.

00:40:13: Vielen Dank Verena, vielen Dank Henrietta für den offenen

00:40:16: faktenbasierten Austausch und gleich so einen sehr positiven Ausblick.

00:40:20: Auf die Zukunft.

00:40:21: Für mich hat das Gespräch gezeigt, dass Innovation kein Selbstzweck ist,

00:40:24: sondern um wirklich Themen voranzutreiben in die Umsetzung zu bringen.

00:40:27: Ich danke allen fürs Zuhören und unsere Energie- und Klimazukunft entsteht nicht

00:40:31: irgendwann, sondern jetzt durch unsere Entscheidungen und darauf freuen wir

00:40:34: uns auch auf eine gute Zusammenarbeit.

00:40:35: Vielen Dank.

00:40:36: Vielen herzlichen Dank.

00:40:36: Danke herzlich.

00:40:38: Wenn Ihnen diese Episode gefallen hat, vergessen Sie nicht, den

00:40:41: BAUERING TOMORROW zu abonnieren und eine Bewertung zu hinterlassen.

00:40:44: Ihre Unterstützung hilft uns, mehr faszinierende Gäste einzuladen und die

00:40:47: Diskussion über Innovationen Climatech und Venture Capital am Laufenden zu halten

00:40:50: und vor allem auch, um Impact zu erzielen.

00:40:53: Denken wir daran, unsere Energiezukunft baut auf die Dinge auf, die wir

00:40:57: heute entscheiden, nicht morgen.

00:40:58: Let's empower tomorrow together.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.